Hallo Lisa,
ich gebe dir auf alle Fälle recht.
auf alle Fälle sollte eine PEG immer eine individuelle Entscheidung sein.
So wie ich es bis jetzt erlebt habe geben Ärzte immer eine Empfehlung, diese resultiert natürlich aus der Erfahrung, von der sie sicher mehr haben als der Patient.
Die Entscheidung liegt letztendlich beim Patienten, es sollte immer der Patient über das entscheiden können was mit ihm passiert.
so wie wir es oft erleben mussten, ist es aber garnicht immer so einfach sich zu entscheiden.
Ich denke auch wenn man zu seinem Arzt ein gutes Verhältnis hat und sich dort gut aufgehoben und behandelt fühlt, kann man diesem auch vertrauen.
Und ich muss ehrlich sagen, man weiss nie wie so eine bestrahlung verläuft.
Bei Jörn z.b. lief sie mit vorher ungeahnten Kompliekationen ab.
Und wenn der Azt es für besser hällt eine Peg vorsorglich zu legen, würde ich dieses immer befürworten.
Mir geht es ja nur darum, jemanden der eine PEG braucht, keine Angst davor zu machen., indem man sie als Alptraum bezeichnet.
Wenn man sie im bauch hat ist sie wirklich sehr unproblematisch.
Das man wie du schreibst eine Sonde so lange in der Nase hat finde ich auch ein Unding, aowas ist doch immer nur ne Übergangslösung.
Nur ein aufgeklärter, gut informierter Patient kann richtig entscheiden.
Lisa, klar interessiere ich mich für den bericht den du gelesen hast, auch wenn ich ehrlich gesagt sehr skeptisch bin. Was soll das sein?
ich werde es sicher dann unseren Ärzten weitergeben.
Dennoch möchte ich auch keine falschen Hoffnungen gemacht bekommen.
Mich wundert dass die MKG in der du in behandlung bist nix von Chemo hällt.
Sicherlich ist sie nicht immer notwendig und oft wird nur bestrahlt.
Aber sie wird ja sehr oft miot bestrahlung kombiniert.
Jörn wurde in Siegen mit Chmeo behandelt und jetzt in Köln seid 6 Monaten.
die Chemo Cisplaton gilt als sehr wikungsvoll bei Kopf Hals tumore.
außerdem bekommt Jörn eine Chemo gegen die Metatstasen in der Lunge.
Dank der Chemo, konnte bei Jörn die Tumormasse mehr als halbiert werden.
Auch Studien mit Erbitux haben gute EWrfolge, bei gutem Verträglichkeitsprofil im Kopf Halsberreich gezeigt und wurde deswegen für die Behandlung zugelassen.
Ohne Chemo wäre er vor 6 Monaten verloren gewesen.
Klar Chemo ist toxisch , ein teufelszeug und greift auch alles gesunde im menschen an aber was soll man tun wenn man ausbestrahlt und inoperabel ist?
liebe Grüße.