AW: Thread für junge Angehörige von Krebskranken
@ graupelchen
naja, hatte ja schon geschrieben, das meine mutter auch ohne jede hoffnung ist aktuell. das kommt bei ihr aber nur ganz ganz selten zum vorschein. die restliche zeit rede ich mit ihr ganz normal über ganz normale dinge.
wir können halt auch nur versuchen, für sie da zu sein und unser bestes zu tun, um sie irgendwie abzulenken. habe mir jetzt nächsten donnerstag einen tag urlaub genommen und werde sie zur chemo begleiten. ich hab das gefühl, das würde sie sich wünschen. und dann mach ich das natürlich. habe ihr heute auch einen zettel mit fragen für ihre ärztin mitgegeben. vielleicht bekomme ich ja ein paar antworten.
ich denke, wenn mal ein positives ergebnis käme (tumor geschrumpft, o.ä.) dann wäre die stimmung vielleicht auch etwas besser. aber so, sie müssen sich wohl erst "daran" gewöhnen und sich damit abfinden - unsere mütter.
und wir tun einfach weiter unser bestes. immerhin ist deine mutter ja wohl bereit, mit einem psychologen/psychiater zu sprechen. ich denke, das würde meine nicht wollen. naja, wir werden sehen ...
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