Guten Abend Nicole,
vor ein paar Monaten stand ich an der gleichen Stelle wie Du jetzt. Meine Ma war zu diesem Zeitpunkt gerade an inflammatorischen Brustkrebs erkrankt, leider schon mit Lebermetastasen. Im ersten Moment wurde mir der Boden unter den Füßen weggezogen, je mehr man sich damit auseinandersetzte, desto geschockter war man, da die Prognosen überall als schlecht beschrieben sind. Nun nach vielen Monaten der Recherche und durch viele nette Leute hier im Forum weiss ich, dass es auch Frauen mit inflammatorischen Brustkrebs gibt, die schon lange damit leben. Lass Dich nicht durch die Prognosen verunsichern, aktuelle Informationen sind nämlich viel zu spärlich gesäht - leider auch bei den Ärzten. Ihr müsst daher unbedingt in ein Brustkrebszentrum gehen, wo die Ärzte kompetenter sind als in einer "Feld-, Wald- und Wiesenklinik". Das ist SEHR wichtig!!!!
Unter
http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...ghlight=fresie kannst Du meinen damaligen verzweifelten Thread lesen.
Mittlerweile ist etwas Ruhe in unsere Familie eingekehrt. Nach der Chemo konnte in der amputierten Brust kein Krebs mehr nachgewiesen werden. Meiner Mutter geht es soweit ganz gut, nur die Lebermetastasen lassen uns nachdenklich sein.
Wenn Deine Ma keine Metastasen hat, ist das schon viel wert.
Wenn Du darüber sprechen willst, wie es einer Tochter in so einem Fall geht, kannst Du mir gerne eine persönliche Nachricht schicken. Ich antworte auf jeden Fall
Einen lieben Gruß
Fresie
PS. Und überhaupt, wann machen wir nun die Informationseiten??? Tina, Megan, Viola??? Meldet euch doch mal.. Zwischen Weihnacht und Neujahr hab ich etwas Luft und kann gerne etwas tun