AW: Thread für junge Angehörige von Krebskranken
Hallo.
ich bin 25 Jahre alt und meine Mutter leidet jetzt seit ca. einem Jahr an Brustkrebs. Bei der ersten Operation wurde noch brusterhaltend operiert und anschließend eine Chemotherapie und Bestrahlung durchgeführt. Wir dachten, Glück gehabt zu haben, aber dann tauchte erneut ein Tumor auf, der ein sehr schnelles Wachstum aufwies. Die erste Chemotherapie hatte wohl überhaupt nicht angeschlagen. Jetzt wurde meine Mutter erneut operiert, diesmal aber mit eine Tram Lappen OP. Allerdings waren wohl schon Lymphknoten am HAls befallen. Im MOment macht sie erneut eine Chemo mit neuer ZUsammensetzung in der Hoffnung, sie werde anschlagen. Nun suchen wir fieberhaft nach neuen Möglichkeiten der Therapie und sind dabei auf die Hyperthermie gestoßen. In Bochum gibt es einen Arzt (Dr. Meyer), der behauptet, als einziger mit Temperaturen von über 42 °C zu arbeiten. Allerdings sind wir nicht sicher, inwieweit dem zu trauen ist. Da die Therapie extrem teuer ist und wohl nicht von der Kasse finanziert wird, haben wir natürlich Angst, in dieser Situation einfach ausgenommen zu werden.
Mich überfordert die Situation im Moment ziemlich, da ich gerade mitten im Juraexamen stecke und mir nicht nur Sorgen um meine Mutter, sondern auch um meinen Vater machen muss, der durch die Erkrankung meiner Mutter starke Depressionen hat.Ich versuche so oft es geht zu Hause zu sein, allerdings lässt sich das nur sehr schwer mit dem Studium vereinbaren und ich stecke dadurch in einer ziemlichen Zwickmühle.
|