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Alt 26.12.2006, 21:48
chrirei chrirei ist offline
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Registriert seit: 26.12.2006
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Unglücklich Hilfe

Hallo Ihr Lieben,

da sitz ich nun und weiß vor lauter manchmal nicht mehr weiter. Bei meinem Mann (56) wurde nach einem anfänglichen Tumor, der ja ganz einfach zu entfernen ist, am 14.12.06 ein Klatzkin Karzinom diagnostiziert. Sie haben das wohl anhand des Tumormakers und über diverse CT s festgestellt. Er wurde erstmals am 30.11.06 in die Uni Frankfurt eingewiesen. In dieser Zeit haben Sie im 2 Drenagen für die Gallenflüssigkeit gelegt, da dieses Ding genau den Abfluss verstopft hat. Es fing auch an mit gelb werden etc. Am 14.12. wieder entlassen, 4 Tage später mit kolikartigen Schmerzen wieder eingewiesen. Da haben sie festgestellt, dass der eine Schlauch (rechte Seite) ein Leck hat, und Galle auf die Leber läuft. Das war letzte Woche Mittwoch. Donnerstag wollten Sie ihm einen dritten dazu legen - ich hatte vorher gefragt, wie viele es denn noch werden sollen - da bekam ich zur Antwort: na wenn denn dann die Chemo greift ....
Lange Rede: am Do das hat nicht geklappt - der Gallengang war zu eng - die defekte Drenage wurde gezogen. Am Sa das 8. CT - immer noch zu eng, obwohl die Allgemeinmediziner, wo mein Mann leider liegt, gesagt haben es geht. Dann überraschend am 24. durfte er mit nach Hause - eigentlich bis gestern, dann rief gestern die Schwester an: er kann erst heute kommen. Also vom 24. bis heute hat er glaube ich über 30 Stunden geschlafen. Sitzen kann er nicht -bekommt auch nur so ein doofes Schmerzpflaster und Novalgin. Die Schmerzen kommen wohl von einem Erguss auf der Leber - woher der nun auch wieder kommt weiß auch keiner. Morgen steht dann CT Nr. 9 an, eine oder 2 zusätzliche Drenagen werden eingesetzt, damit das Bili runter geht - war als letztes bei 7,...
Ja, ich habe mich leider im Internet schlau machen müssen, was mein Mann hat. Da die Ärzte nichts besseres zu tun hatten, als uns den Befund in die Hand zu drücken. Und ich habe in der Zeit, als ich hier alleine saß, nachgelesen. Und den Schock meines Lebens bekommen. Von wegen Chemo: die sagen ja, man kann nicht operieren. Habe ich auch nur von meinem Mann gesagt bekommen - und mein Schatz weiß gar nicht, was er hat. Ich konnte ihn nun überreden, nach dem 3. Januar nach Heidelberg in das Nationale Tumorzentrum zu fahren. Und hoffe, dass uns geholfen wird.
Hat jemand irgendeine bahnbrechende Idee, was ich noch unternehmen könnte?
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