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Alt 14.01.2007, 18:55
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Sani Sani ist offline
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Registriert seit: 17.08.2005
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Standard AW: Glioblastom - Das Ende?

Hallo sakurama,da du selbst das Thema angesprochen hast,kann ich dir unsere Erfhrungen nur mitteilen.W.wollte seinen Vater absolut nicht gehen lassen,hat gekämpft und gezedert,als mein Hausarzt ,ein guter Freund zudem auch zum Sterbebett kam hat er deutlich und ausgiebig erklärt,das,wenn wir ihm weiter trinken einflössen oder als Infusion geben lassen,das Sterben länger dauert,weil da Gehirn immer wieder mit Sauerstoff versorgt würde,er bräuchte keine Medik.mehr,konnte sie eh nicht schlucken,er bräuchte uns alle und die Gewissheit,gehen zu dürfen.W.konnte es nicht sagen,ich habs für ihn getan,hab Schwiepa gesagt,er dürfe heim gehen,wir alle würden auf Schwiema achtgeben,auch seine Tochter hat ihm da immer gesagt.So schwer dieser Satz auszusprechen ist,so erlösend es zutun ist es wiederum auch,er ist in der Gewissehit eingeschlafen,das alle bei ihm waren,seine Frau,seine Tochter und sein Sohn,er konnte gehen und ich habe ihn lange vor seinem Tod nicht so entspannt ,friedlich und unverkrampft gesehen.Ich kann diese These also nur bestätigen,auch wenn es wahnsinnig schwer fällt,es ist ein frielicheres Gehen.

Deine Worte hören sich auch friedlich und entspannt an,du schaffst es euren Weg weiterzugehen,da bin ich mir sicher,woher die Kraft auch kommt,in dem Augenblick ist sie da,einfach da!Sakurama dir,deiner Tochter und deinem Mann eine ruhige Nacht und ein friedliches Erwachen.
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