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Alt 19.01.2007, 05:47
ArgonDD ArgonDD ist offline
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Standard AW: Angst vor der ersten Chemo

Moin, moin !

Ich möchte diesen Thread mal ein wenig fortschreiben:

Gestern war also der Tag der Tage. Die erste Chemo.
Nachdem der Port meiner Frau erst einen Tag vorher implantiert wurde (dauerte 90 Minuten, anstatt 30, da sie Schwierigkeiten hatten eine passende Ader zu finden), hatten wir natürlich sehr grosse Angst vor der ersten Infusion in den neuen Port. Ich war - wie auch bei all den anderen Dingen vorher - immer dabei, sofern es von den Ärzten zugelassen wurde und meine Frau es wollte.
Aber der Pieks in den Port war wohl nicht annähernd so schlimm, wie das gestochere in den Armvenen. Ist eine echte Erleichterung für alle, dieses Teil.
Meine Frau hat anfangs eine Cortisontablette und eine Infusion gegen die Übelkeit bekommen und dann nacheinander drei Beutel (TAC) Suppe (wie meine Frau es nennt). Die von der zuständigen Schwester angesprochenen möglichen Nebenwirkungen während der Infusion blieben gänzlich aus.
Nachdem dann alle drei Beutel durchgelaufen waren (hat beim ersten Mal natürlich sehr lange gedauert, da man erst einmal sehen wollte, wie meine Frau darauf reagiert), hat sie noch eine Abschluss-Spritze zum Aufbau der roten Blutkörperchen bekommen (ARA-Studie) und dann war sie endlich befreit und wir beide erleichtert, dass es vorerst so glimpflich abgelaufen war.

Nun warten wir natürlich darauf, wie diese Mittel wirken und wie sich dann meine Frau fühlt. Ich hoffe natürlich, dass es KEINE Nebenwirkungen gibt bzw. die sich irgendwie im akzeptablen Rahmen bewegen, damit meine Frau nicht noch mehr leiden muss.

Wir versuchen das Ganze gemeinsam und positiv denkend über die Bühne zu bekommen.

Sofern es gewünscht wird und Interesse besteht, werde ich hier dann nach und nach weiter schreiben, wie es läuft, wie es geht und vor allen Dingen, wie es meiner Frau geht.

In diesem Sinne und alles Gute an alle Betroffenen

Wolfgang
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