AW: Pemetrexed (Alimta) versus Etoposid - auch mein Papa :-(
Hallo Marianne,
ich bin ja gerade leicht irritiert zu welch nachtschlafender Zeit du so im Forum bist.... ich hoffe du bist nicht aufgrund irgendeiner Aufregung wach?!
Im Moment ist mein Vater ja die Piekserei überwiegend los, lediglich vorm Ct Blutkontrolle und dann eben beim CT das Kontrastmittel (ginge das eigentlich auch über den Port?). Sollte er aber doch wieder auf Chemotherapie umgestellt werden müssen, werde ich definitiv nachhaken. Habe mich eigentlich schon immer geärgert, dass ich das nicht getan habe. Aber irgendwie hatte ich da wohl auch noch Skrupel dauernd was zu wollen/fragen- nicht das ich es nicht getan hätte- aber wenn sich mal was vermeiden ließ... Anfangs hat er ja Navelbine (Vinorelbin) bekommen und das wäre ja ein Riesendrama gewesen, wenn das die Vene verfehlt hätte... da war ich schon sehr glücklich als er wenigstens für einen Zyklus den ZVK hatte.... Und Flugreisen machen wir in nächster Zeit, glaub ich, alle nicht...
Ich hab eine recht gute Arbeitsteilung mit meiner Mutter, ich hole alles an Informationen heran was ich kriegen kann, teile meinen Eltern die Kurzfassung mit, wir klären was wir in Angriff nehmen wollen und sie muss dann tagsüber dort anrufen und gegebenenfalls Termine ausmachen und ähnliches, wenn ich an der Arbeit bin. Die einzigen Telefonate die grundsätzlich ich führen muss, sind die mit dem Prof nach den CTs... Da will sonst niemand drangehen... Allgemein reden schon alle mit ihm, aber meine Eltern verlassen sich darauf, dass im Zweifelfall ich die richtigen Fragen stelle....
Mein Vater hat irgendwie immer so tolle Termine, die Chemoenbolisation war an Nikolaus, CT am Rosenmontag... Ach und es ist ganz blöd, zum ersten Mal reden ja die Radiologen direkt danach mit uns und ich kann nicht mit, weil ich nachmittags Konferenz habe. So ein Mist. Ganz schlechtes Timing...
Wie geht es denn jetzt bei deinem Vater weiter nachdem der Port sitzt? Wann folgt die nächste Chemo? Wohnst du eigentlich auch hier? Oder nur deine Eltern (oder nicht mal die, sondern sie müssen weit fahren?!)?
Alles Gute weiterhin,
Susanne
|