Liebe Petri,
ich habe mich gefreut, dass Du das Wort an mich gerichtet hast ! Mein Tag begann mit Tränen und auch jetzt wische ich mir grade meine Tränen aus den Augen, es tut mir in der Seele sehr weh, wenn ich Deine Zeilen lese.
Du schreibst liebe Petri, dass DU Betroffen und auch Hinterbliebene, bist.
Nun, wir tragen
FAST das gleiche Schicksal.
Als meine Kinder 10 und 11 Jahre alt waren, wurden sie mit meiner Krankheit konfrontiert. Wir haben den Kindern von Anfang an die Wahrheit über meine Krankheit erzählt . Ich kann mir gut erinnert, meine Gedanken und Sorgen, was für eine Angst ich hatte, meine Kinder ohne Mutti aufwachsen lassen zu müssen, und gerade Lukas, damals, mit seinem zarten Alter, hat zu mir gesagt:
Mutti, habt keine Angst, wir kommen zu recht!
Wie beruhigend seine Worte waren! Für die Liebe und für diese Kraftquelle in dieser schweren Zeit, die ich von meiner Familie bekommen habe, bin ich sehr dankbar. In diesem Augenblick wusste ich: Ich werde meine Familie nicht verlassen, bestimmt nicht so schnell! Ich wollte doch so gerne meine Kinder groß werden sehen. Ich wollte meine liebe Familie nicht allein lassen.
10 Jahre später musste ich meinem geliebten Lukas
FAST die gleiche Worte sagen!
Wenn ich geahnt hätte.....
Liebe Petri ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft und vor allem Gesundheit!!!
Ich hoffe ganz fest für DICH!
Liebe Umarmung
Maja
„Die Hoffnung
gibt die Kraft
zum Weiterleben“.