AW: Angst mein jetziges Leben zu verlieren
Hallo Biljana
Diese Angst am Anfang der Diagnose, das Hoffen und Bangen, kennt wohl jeder hier.
Man fällt in ein ganz tiefes Loch und begreift nicht, was da passiert. Du schreibst ja selber, dass du dich eigentlich nicht krank fühlst und doch ist da was, was nur schwer zu begreifen ist.
Mir ging es genauso. Nach der OP ( Mai 06)habe ich mich besser gefühlt, denn jetzt wurde etwas getan, ich konnte den Feind in mir bekämpfen.
Versuche nur nicht immer stark für andere zu sein, wenn dir nach weinen ist, weine ruhig, lass deine Angst auch mal raus. Friss nicht alles in dich hinein, dass hilft niemandem.
Ich hoffe, du hast Unterstützung nach der OP, denn danach wirst du nicht gleich wieder den ganzen Haushalt machen können. Besonders für das kleinste Kind brauchst du Hilfe.
Die beiden "Großen" können dir sicher schon helfen, beziehe sie mit ein.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft
Susi
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