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Alt 14.02.2007, 21:37
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Claudia C. Claudia C. ist offline
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Registriert seit: 18.05.2006
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Standard AW: Angst mein jetziges Leben zu verlieren

Liebe Biljana,

um Dir Mut zu machen reihe ich mich hier auch ein. Ich bin 42 und Mutter eines fast 5-jährigen Sohnes. Ich habe die Diagnose im Mai letzten Jahres erhalten und habe nun 8,5 Monate Chemotherapie hinter mir, 12 Zyklen, bei mir kommt die OP erst noch.
Mein erster Gedanke damals war "schaffe ich es denn, mein Kind morgens in den Kindergarten zu bringen?" und wie wird das alles während Chemo? Totales Neuland war das für mich. Aber unser Leben wurde wirklich kaum davon berührt, weil es mir ganz gut gegangen ist. Das einzige, was ich letzten Sommer unterlassen habe, war das Schwimmen. Ansonsten war ich viel draußen und hab mein Leben auch mit Chemo genossen.
An den Therapietagen selbst hab ich mich abends immer früh schlafen gelegt, das tat gut und ich hatte keine Probleme mit Übelkeit. Du solltest Dir immer nur soviel zumuten, wie Dein Körper verträgt, dann schaffst Du das gut! Und möglichst viel rausgehen, Luft, Bewegung, all das hilft wirklich.

Und rede mal mit Deiner Krankenkasse, ob dir nicht evtl. eine Haushaltshilfe zusteht, v.a. nach der OP.

Wie ist das überhaupt mit Infos bzgl. OP und Chemo usw? Fühlst Du Dich gut aufgeklärt über alle Optionen? Wurde Dir vielleicht die Teilnahme an einer Studie nahegelegt? Chemo vor der OP? Wie lautet Dein genauer Befund? Nimm Dir Zeit, in Ruhe zu entscheiden! Manche Dinge erfährt man manchmal erst im Laufe der Zeit...Deshalb frag lieber hier im Forum noch mal genau nach, wenn Dir was unklar ist. Hier ist immer jemand, der weiter weiß - und wenn mal nicht, dann ist immer jemand da, der tröstet, aufbaut, Mut macht!

Und jetzt erst mal Kopf hoch!

Liebe Grüße
Claudia
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