Hallo zusammen,
um auch euch alle auf dem Laufenden zu halten - hab ich Thread "Oberschenkelsarkom" heut morgen auch schon was geschrieben....kurz zusammengefasst....:
Gestern hab ich den OP Bericht und das Schreiben an die Strahlentherapie bekommen, Diagnose war zuerst ein Myxofibrosarkom G2, jetzt im Schreiben an die STrahlentherapie steht dass es ein pleomorphes Liposarkom G3 ist....hab heut morgen gleich mal gegoogelt und folgendes gefunden....
• Pleomorphes Liposarkom: hoch maligne,unterschiedlich geformte Tumorzellen, 5-Jahre-Überlebensrate unter 20 %
Ich könnt heulen....
Ich weiß, vielleicht übertreibe ich maßlos, mein Vater ist fest davon überzeugt, dass alles gut wird, aber ich habe nun noch viel mehr Angst....ich weiß nicht, ob ich mich mal mit seiner Ärztin im Uniklinikum in Verbindung setzten soll, um mehr rauszufinden, aber irgendwie hab ich auch ANgst vor dem was rauskommt....dass sie mir wirklich sagt, die Chancen, dass sich Metastasen bilden sind sehr hoch....ich weiß nicht, wie mein Vater regariert, wenn Metastasen auftauchen.....
Vor allem muss ich wenn dann alles hinter dem Rücken meines VAters rausfinden, denn ich will ihn mit meinen Ängsten nicht belasten, ich denke, für ihn ist es besser, wenn er überzeugt ist, das alles gut wird....
Tanja: Na also, geht doch - ich freu mich für Euch, dass es endlich losgehen wird mit der Reha...es wird ihr sicherlich sehr gut tun und du kannst während dieser Zeit mal ein wenig verschnaufen, denn deine Ma ist dort sicher in guten Händen...
Kamilla, es tut mir sehr leid für dich....aber du bist nicht allein, wir hier im Forum wissen, wie du dich fühlst, und was deine Ängste sind... Was Deine Freunde betrifft.....ich bin fest davon überzeugt, dass wenn man nicht selbst Betroffener oder ANgehöriger ist, kann man die Sache gar nicht beurteilen, ich geh da von mir aus....bevor mein Dad diese Diagnose bekommen hat, fand ich es zwar auch schrecklich, wenn ich von jdn. erfahren habe, dass er / sie Krebs hat, aber es ist doch ziemlich weit weg....wenn man aber dann ein enger Angehöriger diese Diagnose bekommt, dass erwischt es einen wie ein Hammerschlag - boom, man weiß gar nichts mehr, man hat nur noch Angst, alle anderen vorherigen Probleme sind auf einmal so klein und unwichtig...aber in dieser Zeit weiß man auch ganz schnell, wer die "wirklichen" Freunde sind...
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!!
LG
Anna