Hallo Nadin,
erstmal ist es toll, dass es Deinem Vater viel besser geht - ich finde eine kleine Plautze hört sich in dem Fall gesund an.
Deine Unruhe ist verständlich, aber die Strahlentherapie wirkt noch etwas nach und so kann man erst nach einigen Wochen das volle Ergebnis der Bestrahlung sehen. Und solang keine Beschwerden sind, werden nur in Abständen Kontrollen gemacht, alles andere würde nicht soviel Sinn machen
Ja leider stimmt es auch, man kann nicht unbegrenzt bestrahlen, da es auch gesundes Gewebe stark schädigt, wenn es überdosiert wird. Ob das aber nach Jahren noch gilt, weiß ich nicht und habe leider auch nichts darüber gefunden.
Und zur Misteltherapie: Euer Arzt ist nicht korrekt informiert, eine Studie stammt z.B. aus einem Klinikum hier in Berlin und in allen 4 Kliniken, in denen meine Mam zeitweilig behandelt wurde (darunter auch das Universitätsklinikum) standen der Mistel sehr aufgeschlossen gegenüber, z.Z. läuft eine Studie, in der die Mistel auch direkt in den Tumor injeziert wird. Aus persönlicher Erfahrung kann ich natürlich nichts zum Tumorwachstum sagen, aber das Allgemeinbefinden hatte sich sehr verbessert.Es ist natürlich sehr schade und geht auf Kosten Deines Vaters, der ja die Mistel ganz locker von der Krankenkasse bezahlt bekäme. Ich halte nicht soviel davon, wenn Schulmediziner oder Alternative Mediziner die "Alleinherrschaft" für sich beanspruchen, zum Glück sind viele schon weiter und die Schulmedizin kann von der anthroposophisch-erweiterten Heilkunst bzw. alternativen Medizin oder auch Erkenntnissen anderer Kulturen sinnvoll ERGÄNZT werden.
alles Gute für Deinen Dad!
Juliane