Hallo Katrin,
ich habe mich von dir nicht angegriffen gefühlt - im Gegenteil. Ich verstehe deine Meinung und deine Denkweise. Ich glaube, wenn es vorbei ist, sieht man es mit einer gewissen - ja - mit einer anderen Realität. Das liegt glaube ich in der Natur des Menschen, dass er, wenn noch Hoffnung in Sicht ist, die Hoffnung nicht aufgibt, sondern weiterkämpft.
Ich kann mir sehr gut vorstellen wie es für dich ist. Klar fragst du dich wofür stehe ich auf. Früher hast du es für deinen Mann getan, heute solltest du es für dich tun. Lern dich selber in dem Sinne besser kennen und schätzen.
Ich weiss, es ist leichter gesagt als getan

Das habe ich schon nach dem Tod meiner Oma feststellen müssen - sie war wie meine 2. Mutter. Ich habe ihren Tod akzeptiert, es war eine Erlösung für sie. und doch war sie nicht wie andere Omas sind.
2 Jahre hatte ich daran tief zu knabbern und habe oft geweint. Jetzt kann ich langsam nach und nach loslassen.
Dein Mann ist natürlich nochmal etwas anderes. Er hat dich dein Leben lang begleitet - ihr ward quasi eine Einheit.
Du kannst dich hier gerne immer und jeder Zeit auslassen, wenn es dir schlecht oder gut geht, ganz egal, wir sind für dich da
Alles Liebe