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Alt 11.05.2007, 13:37
BettinaS. BettinaS. ist offline
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Registriert seit: 24.04.2007
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Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Hallo Herbert,
hallo marmey,
hallo jede/jeder Unbekannte,

die OP meines Mannes wurde nochmals auf den 2. Mai verlegt, da kein Bett auf der Intensivstation frei war.
Er hat die OP gut überstanden, wenngleich das Ganze doch recht heftig war. Seit vorgestern ist er wieder zu Hause. Die Wundheilung läuft gut. Er redet noch recht verwaschen, ist aber meist zu verstehen. Essen klappt bei weichen Sachen auch soweit ganz gut.
Die ihm während der OP gelegte Magensonde war eigentlich für umsonst, da er aufgrund einer Milch- und Sojaallergie die üblichen Beutel nicht bekommen konnte. Bis das Krankenhaus sich um die entsprechende Sondennahrung gekümmert hat konnte er auch schon mit Breikost anfangen.

Der Arzt hat mir nach der OP gesagt, dass er doch zwei vergrößerte Lymphknoten gefunden hat; allerdings hofft er, dass diese nicht befallen sind, da sie sich weich anfühlen und bei Krebsbefall sind sie wohl eher hart.
Das geht mir dauernd im Kopf herum; ich habe solche Angst.

Wir warten nun schon 8 Tage auf den histologischen Befund, aber das dauert ewig.

Darüber hinaus kam gestern mein Vater mit der Hiobsbotschaft, dass er einen Schatten an der Leber und mehrere an der Lunge hat .... es geht mir ziemlich mies und ich habe oft das Gefühl, ich schaffe das alles nicht.

Kann mir jemand von euch sagen, wie lange die Zeit zwischen OP und einer ev. Bestrahlung ist?

Wie oft wird man bestrahlt und wie viele Wochen geht das Ganze?

Kommt danach immer Chemo?

Euch alles Gute
Gruß
Bettina
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