AW: hirnmetastasen, wer hat erfahrung????
Liebe Iris,
danke für dein Lob, sowas tut immer gut zu hören, das weisst du selbst :-)
ja, deine Krankengeschichte kenne ich, bei mir ist es das Immunsystem, was nicht das fitteste ist. Deshalb bekomme ich auch, wenn ich endlich wieder gesund bin eine Immuntherapie, ich bin nämlich wirklich alle 3-4 Wochen krank :-(
ich bin sicher, dass dein Papa dich jetzt sieht und sich wahnsinnig freut, dass es seiner Tochter wieder sehr viel besser geht!
ich glaube nämlich daran, dass ein Leben nach dem Tod kommt - meine Oma hat mir einen kleinen Wink dazu gegeben.
Vielleicht interessiert es dich, ich schreib hierzu mal eine Kleinigkeit auf ;-)
Als meine Oma noch lebte, habe ich sehr viel mit ihr über den Tod gesprochen.
Mein Opa ist ja vor meiner Geburt gestorben, ich glaube, ich war noch nicht einmal unterwegs.
Meine Oma hat das wirklich nur mir erzählt, die anderen wollten das glaube ich gar nicht so wissen.
Sie sagte, als ihr Mann starb, ist etwas sehr seltsames geschehen. Ihr Mann lag ja im Krankenhaus, weil er plötzlich sehr krank wurde. ich glaub es war etwas mit den Nieren, ich weiss es aber nicht sicher.
Nachts ist sie Zuhause aufgewacht. Sie wusste nicht ob das alles nur ein Traum war oder Wirklichkeit. Es klingelte als an der Türe und sie öffnete. Der Aufzug fuhr hoch. Sie öffnete die Tür und ihr Mann stieg aus dem Aufzug. Er nahm sie ganz fest in den Arm und sagte ihr, dass er sie sehr liebt aber leider gehen muss. Sie soll stark sein und auf sich aufpassen.
Dann stieg er wieder in den Aufzug und fuhr runter.
Am nächsten Morgen klingelte das Telefon und das Krankenhaus rief an, dass ihr Mann gestorben war. Es war natürlich furchtbar für sie - trotz dem Abschied.
Zumindest sagte ich zu ihr, dass, wenn es irgendwie möglich ist, sie sich doch, wenn es mal soweit sein sollte, auch von mir verabschieden solle. Sie hat es mir versprochen - und - sie hat es gehalten.
Vor über 3 Jahren wurde sie, wie sooft, wieder operiert. Zu der Zeit wurde sie sehr oft operiert, da ihre Venen oft porös waren. Die letzte OP hat sie nicht überlebt - leider. Sie war wie meine 2. Mutter, das habe ich hier schon oft erwähnt.
Sie lag nach der OP im künstlichen Koma, da die Organe nicht gleich wieder gearbeitet haben. Alle haben noch gehofft, dass sie es schafft, es sah auch zu der Zeit noch nicht schlecht aus. Eines Nachts habe ich von meiner Oma geträumt. Sie lag tot im Krankenbett auf der Intensivstation. Ihre Beine waren bleich, doch dann habe ich sie noch als geist in der Luft gesehen. Sie lächelte und winkte und schwebte aus dem Fenster raus. Sie sagte mir ich solle gut auf mich und meine Mama aufpassen und sie sagte dass das Leben sehr sehr schön war, sie nun leider gehen muss.
1,5 Wochen später starb sie. Sie wachte auch nicht mehr auf. Für mich ist sie 1,5 Wochen früher gestorben als für alle anderen - aber sie hat an mich gedacht - deshalb glaube ich dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Was damals sehr schmerzlich war, ist heute eine sehr schöne Erinnerung an meine Oma, die ich nie vergessen werde....
Alles Liebe
Angie
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