AW: Nasenkrebs
Hallo Mandy,
ja ich habe nun auch Lymphdrainage. Die Ärzte haben sich damit aber sehr zurück gehalten. Eine Ärztin hat sich so nebenbei mal in die Richtung geäußert, dass durch die Drainage ja auch Krebszellen verteilt werden könnten. Aber sie hat es auch nur angedeutet - mich hat es jedenfalls ganz schön verunsichert. Trotzdem kriege ich nun eine Drainage und das tut auch wirklich gut. Ich hoffe, dass das kein Fehler ist.
Hallo Daresa,
Dich hat es wirklich hart erwischt. Mir ist der Ärger im Mund erspart geblieben. Auch wenn der Geschmack anfangs nicht so richtig funktionierte, so konnte ich doch immer essen. Ich hatte mehr Probleme mit der Haut, die richtig offen war. 5 Wochen nach Bestrahlungsende war die Haut wieder heil (auch wenn sie noch rot und stellenweise etwas lederartig ist). Allerdings fing bei mir 2 Wochen nach Bestrahlungsende ja auch der Antibiotikamarathon an. Ausserdem habe ich auch zeitweise eine Cortisonsalbe bekommen. Jedenfalls ist die Haut dann wieder so weit ok.
Bei Dir liegt die Bestrahlung ja nun auch schon einige Zeit zurück. Hast Du mal nachgefragt, ob man nicht noch irgendetwas machen kann. Ich meine durch die Bestrahlung und Chemo ist ja auch das Abwehrsystem völlig kaputt. Wenn die Bläschen nicht weggehen - vielleicht muss man da auch mit Antibiotika ran. Ich drück Dir jedenfalls die Daumen, dass das schnell wieder weg geht.
Meine Nase ist noch ok. Irgendwie scheine ich da Glück gehabt zu haben - es blieb gerade so viel Scheidewand stehen, dass die Stabilität gegeben ist und sogar noch meine Brille hält. Man sagte mir in Cottbus, dass man die Stabilität gerade noch so erhalten konnte. Dafür liegt bei mir der Ärger weiter oben - da man an Hirnhaut und Schädelbasis ran musste - habe ich nun dort die Entzündung (die der Stirnknochen). Ach ja, es ist schon ein Kreuz mit diesem Tumor. Aber sehen wir es positiv ... immerhin leben wir in einer Gesellschaft, in der man etwas gegem den Tumor unternehmen kann.
Gruss
Nicole
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