AW: Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.
Hallo, Ihr Lieben,
ich hoffe, Ihr seid mir nicht böse, wenn ich Euch duze. Seit einigen Monaten bin ich hier schon stille Mitleserin und ich habe das Gefühl, Euch schon lange zu kennen. Ich bin die Freundin und ehemalige Kollegin von Michaela, Und in so fern zähle ich mich schon ein bißchen zu den von Krebs betroffenen Angehörigen, auch wenn ich mit Michaela nicht verwandt bin. Nun habe ich mich überwunden und habe mich einfach mal angemeldet.
Mein Name ist Susanne und ich wohne wie Michaela in Braunschweig. Ich bin verheiratet und habe einen 13-Jährigen Sohn. Von Beruf bin ich Kinderkrankenschwester, arbeite aber in einer Werkstatt für behinderte Menschen, in der ich auch 1985 Michaela kennenlernte. Michaela war damals schwanger, wir freundeten uns an und ich habe oft und gern auf ihren Fabian aufgepaßt, als er noch klein war.
Durch Michaela wurde ich auch auf das Forum aufmerksam und begann hin und wieder mitzulesen. Ich finde es toll, wie nett Ihr hier alle miteinander umgeht und wie Ihr Euch hier immer wieder Mut macht und gegenseitig aufrichtet.
Ich hoff,e es ist kein Problem, das ich mich hier mal eingemischt habe, aber Michaela meinte, es wäre doch nett, einen direkten Draht zu Euch zu haben. Ihr seid für Michaela sehr wichtig, und wenn es ihr mal nicht so gut ginge, sollt Ihr natürlich benachrichtigt werden, das würde ich dann übernehmen. Aber ich hoffe, das wird noch ewig dauern.
Gruß Susanne!
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