Gestern war ich bei meiner Mutter, die Ärztin kam zur Visite. Richtig aussagekräftig war das nicht, was sie erzählte. Sie "hoffen" dass meine Mum bis zum Wochenende Alimta-fähig ist. Danach könne sie entlassen werden. Sie können die Entlassung auch ziehen, bis das Pflegeheim so weit ist - sie brauchen ja 2 Tage Vorlaufzeit zwecks Ernährung.
Allerdings ist der CRP-Wert immer noch bei 13 - zwar etwas gefallen, aber noch deutlich zu hoch. Trotz AB.
Sie hat immer noch massiven Durchfall, was wohl vom Infekt kommt. Sie bekam gestern Opium dagegen. Geholfen hat es allerdings nicht. Sie war etwas ganz komisch drauf - sie wolle heim - was ich verstehe, aber sie hat da nicht weiter drauf rumgeritten. Sie kennt meine Meinung, ich hab ihr gesagt, ich verstehe es, aber sie solle ihren Zustand mal selbstkritisch beurteilen. Sie meinte auch: Warum kann ich nicht sterben
Die Ärztin konnte ich dann alleine sprechen. Es ist nach wie vor so, dass meine Mutter nur das hört, was sie hören will. Das erklärt auch das Autofahren unter Morphium, das die Ärztin gesagt hat, allerdings hat ihr die Ärztin auch gesagt, dass sie so nicht autofahren kann.
Die Ärztin meint auch ganz klar, dass meine Mutter nach einer Stunde zuhause kollabieren würde. Sie plädiert nach wie vor auf das Pflegeheim.
So ganz verstehe ich die gestern gefallene Aussage nicht: Sie meinte, dass die Atemnot vom Tumor komme. Dass meine Mum schon sämtliche Mittel bekommen, um sie zu lindern, aber es funktioniere nicht wirklich. Sie meinte auch: Irgendwann muß ich ihre Mutter sedieren, damit sie die Atemnot nicht merkt, wenn sie stärker wird.
Aber im gleichen Atemzug redet sie von Entlassung und Pflegeheim? Das passt doch nicht wirklich zusammen?
LG
Astrid