Thema: Evista
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Alt 09.08.2007, 10:20
Ilse Racek Ilse Racek ist offline
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Frage AW: Evista

Guten Morgen,

mein "Fall" liegt zwar etwas anders, aber ich will trotzdem berichten und muss dabei etwas weiter ausholen:
Nach BK-OP, Bestrahlungen und 2 Jahren Tamoxifen musste ich den Gyn wechseln, weil der alte nur noch Privatpatienten betreut. Der Neue riet mir, nach 2 Jahren Tamoixifen-Anwendung, wegen meiner starken Gelenk- und Knochen-Schmerzen die AHT zu verlassen und "nur" noch EVISTA zu nehmen.
Ich habe mich daraufhin im Internet und bei Betroffenen versucht umnfassend zu informieren und erfahren, dass EVISTA gegen Osteoporose entwickelt wurde.
Man hat wohl im Verlaufe von Studien als "Nebeneffekt" entdeckt, dass es auch als EINE ART PROPHYLAXE gegen eine BK-Erkrankung wirke...(?)

Nach ca. einem halben Jahr Evista-Anwendung musste ich doch bei einer meiner Nachsorgetermine, die in einem anerkannten Brustzentrum durchgeführt wurden, beunruhigt feststellen, dass die die dort tätigen Onkologen das Medikament (im Jahr 2005) überhaupt nicht kannten!

Besonders, da bei mir Lymphknoten befallen waren, hielt man Evista für nicht ausreichend. Also besprach ich mich noch einmal mit meinem neuen Gynaekologen und dieser meinte:"Eigentlich haben die Onkologen ja nicht ganz unrecht". Na Klasse !
Nun nehme ich AROMASIN (einen Aromatasehemmer) und überlege, wie ich mich nach Ablauf der berühmt-berüchtigten 5 Jahre verhalten soll. Gynaekologe und Onkologen wollen es mir überlassen, w i e ich dann weiter machen will.

Sicher hilft Dir, lb. Jewles, mein Bericht nicht all zu viel weiter. Ich wollte damit nur meinen persönlichen Eindruck darlegen, dass "die Fachwelt" nicht all zu viel über Evista weiß. Zumindest nicht zu d e m Zeitpunkt, als ich dahingehend Rat brauchte.

Deiner Mutter und Dir Wünsche ich alles erdenklich Gute
mit herzlichem Gruß
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Ilse
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