Hallo Aninga,
ich hatte eine Ablatio im Febr.2007, mit gleichzeitiger Expandereinlage unter dem Brustmuskel. Witzig war das nicht, aber auszuhalten. Ich habe nur kurze Zeit Schmerzmittel genommen (2 Tage, danach noch 2-3 Tage nur nachts). Allerdings konnte ich ziemlich lange nur auf dem Rücken schlafen, was mir schwer fiel. Da war etwa 2 Wochen lang die Nacht um 4 Uhr vorbei. Dann ging`s ab auf`s Sofa. Dort habe ich dann sitzend noch etwas gedöst. Im Dezember habe ich mein endgültiges Implantat bekommen. Der Weg bis dort war nicht einfach, aber ich würde es wieder machen. Das Auffüllen des Expanders war bei mir bis zur Strahlentherapie easy, aber da nach recht schwierig, da sich der Brustmuskel durch die Strahlentherapie erheblich verkürzt hat. Da hat`s dann öfter mal gezwiebelt. Gegen Ende war der Expander so voll und hart, dass das Atmen schmerzhaft war. Dann wurde aus dem Expander wieder etwas heraus genommen und es lief viel besser. Das Endergebnis ist sehr gut geworden. Es wurden in einer Operation das Implantat eingesetzt und Mamille und Areola rekonstruiert. Ich bin absolut zufrieden. Auch das Fremdkörpergefühl ist jetzt nach 3 Monaten fast ganz verschwunden.
Auch mich hat die riesige OP mit Eigengewebe abgeschreckt. Das anfängliche mulmige Gefühl gegen Silikon habe ich völlig abgelegt, zumal mittlerweile bewiesen ist, dass es unbedenklich ist.
Liebe Grüße vorallem auch an Deine Frau

DeeDee