AW: Ich verstehe gar nichts mehr
Lieber Tom,
die Portimplantation ist keine große Sache. Sie wird unter Narkose durchgeführt. Einzig kritisch ist im Anschluss die Kontrolle ob nichts verletzt wurde, aber es gibt ja bei jeder OP Risiken.
Den Port kannst Du Dir folgendermaßen vorstellen: Kreisrund, etwa die Fläche von einem 1 EuroStück. Der Rand ist erhöht. In dieser Erhöhung sitzt eine kleine Silikonkugel so dass dazwischen eine Art Hohlraum entsteht. Von diesem Hohlraum aus führt ein Schlauch in die Ader. Das ganze liegt ca. 1 cm unter der Haut und ist wenn alles geheilt ist kaum sichtbar, bestenfalls eine leichte Erhöhung.
So, und nun zu dem wie der Port genutzt wird: Bekommt sie eine Infusion sticht speziell geschultes Personal eine L-förmige Nadel durch die Haut und den darunter ertasteten Silikonball. Das Mittel fließt dann über den Hohlraum direkt in die Ader.
Wird der Port längere Zeit nicht genutzt, muss er zwischendurch auf gleiche Weise gespült werden damit er nicht verstopft.
Chemomedis sind sehr venenagressiv. Daher ist die Portimplantation sehr sinnvoll. Des weiteren besteht bei der "manuellen" Nadel immer die Gefahr dass eine Venenwand oberhalb der gesetzten Nadel verletzt und Chemomedis ins Gewebe fließen können. Das wäre äußerst schädlich. Hinzu kommt, dass jede Infusion immer schwieriger wird, eben weil die Venen sehr angegriffen sind. PAtienten empfinden jede Nadel als ÄUSSERST schmerzhaft. Oft entwickeln sich auch Rollvenen und überhaupt eine Ader zu finden wird schwer. Des weiteren sind die Adern durch die vielen Einstiche mit der Zeit vernarbt und es wird schwer eine Infusion überhaupt zum Laufen zu bringen.
RATE IHR ZU DER PORTIMPLANTATION.
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Liebe Grüße - Bibi
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Dankbarkeit
ist die Erinnerung
des Herzens
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