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Alt 25.07.2008, 16:57
Ela4811 Ela4811 ist offline
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Standard AW: Glioblastom bei unserem Sohn

Hallo Gaby,

du hast Recht. Viele Bekannte aber auch Verwandte haben sie nicht interessiert. Hab so manche Freundschaft dadurch verloren, da diesmal ich jemanden zum Reden brauchte und nicht immer umgekehrt. Aber es ist in Ordnung so. Jetzt weiß ich wenigstens, wer wirklich ein Freund/Freundin ist.

Das Warten ist die Hölle. Wir wußten ja gar nichts. Die Ärtze dachten lange, dass Mama eine Lungenentzündung hat. Eine Ärztin tippte auf Schlaganfall oder Herzinfakt. Erst dann wurde weiter gesucht. Aber in der Klinik haben die Ärzte auch gepennt (der Chef war nicht da). Die ganzen Untersuchungen dauerten noch viele Tage. Wir wußten nichts. Aber ich hab es gefühlt, dass es schlimm ist und das sie sterben wird. Keiner hatte mir geglaubt. Sie hatte so viel Hoffnung und hat gekämpft bis zu letzt.

Ich bin hier, da ich viele liebe Menschen gefunden habe, die mir helfen, wenn ich in einem Tief bin und umgekehrt. Wie soll man seine Gefühle uach erklären, wenn der andere nicht weiß, was in einem vor geht... Oft sehr schwer.

Ich drücke euch ganz feste die Daumen!!!

Ela
__________________
Mam
* 18.06.1949 + 08.01.2008

Wenn wir Dir auch die Ruhe gönnen,
ist voller Trauer unser Herz;
Dich leiden sehen und nicht helfen können,
das war unser größter Schmerz.

Ich werde Dich ewig lieben!!!
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