AW: Der Krebs, unser Fluch
hallo susi,
es tut mir sehr leid für deine mama, dass sie nur noch lebenserhaltend behandelt werden kann.
wir haben ähnliches bei meiner oma mit durchgemacht,
anfang oktober letzten jahres ging es los mit einer geringen blutung. danach hieß es gebärmutterhalskrebs, kurz darauf auch noch darmkrebs. da sie schon 75 jahre war und innerhalb von 3 monaten ca. 30 kilo abgenommen hat, wurde auf eine chemo verzichtet, da sie die wahrscheinlich nicht überstanden hätte. vor einem monat bemerkten wir wucherungen im gesicht. nach dem sie zu schwach war um zu hause zu bleiben, wurde sie ins kh eingewiesen. dort haben wir mit der palliativstation sehr gute erfahrungen gemacht. eine solche station kann ich wirklich nur weiterempfehlen. die schwestern und ärzte haben sich bis zum schluss sehr liebevoll um sie und auch um uns gekümmert, in den letzten 3 tagen konnten wir die ganze bei ihr sein, damit sie nicht allein war. sie ist dann am 2. september in unserem beisein eingeschlafen.
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