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Alt 14.11.2008, 16:42
samue67 samue67 ist offline
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Registriert seit: 07.01.2007
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Beiträge: 562
Standard AW: Non Hodkins- Lymphom- Typ Malt


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Liebe Ina, Anja und Beba
Mit Verspätung noch einmal dankeschön für die Wünsche zur Kur.
Leider war meine Kur nur eine kurze Stippvisite. Ich hatte mich zu sehr überschätzt, nicht daran gedacht, dass meine Op für eine Kur eine Nr. zu groß war.
Ging doch schon los mit den Arztvisiten im Vorfeld, den Rennereien zur Kasse .Noch ein paar Kleidungsstücke besorgen. Die Koffer packen und dann die Reise.
Die Reha ist sehr schön und ich bekam ein sehr schönes gemütliches Zimmer im 7. Stock mit Blick auf den Hunsrück. Die Speiseräume gemütlich und meine Tischnachbarn sehr symphatisch.
In der Reha ging der Stress dann weiter. Anmeldung, Pflegestation, Ein Labor zum Blutabnehmen ein Labor zum Blutdruckmessen. Hausbegehung Das Schlimmste die ellenlange Gange, wobei ich hinterher total verwirrt war.
Am anderen Morgen , also a, Donnerstagmorgen bin ich dann zusammengeklappt. Mein Blutdruck war im Keller und mein Puls über 100 Herzasen bis zum Hals.
Ich hörte nur noch Dr und evtl Krankenhaus. Kh?? und schon wurde ich hellhörig, in ein KH möglicherweise in ein Dorfkh, in ein Fremdes, wo man sich mit unserer Krankheit nicht auskennt.
Ich verhandelde mit den Ärzten, dass das für mich nicht in Frage kommt, und ich bitte umgehend nach Hause zu können..
Erst wollte man mich noch überreden wenigstens ein / zwei Tg zu bleiben, aber ich hatte Angst schrecklich Angst und fühlte mich nicht gut. Also hat man mich auf meinen nochmaligem Wunsch entlassen.
In nachhieein sehe ich auch ein, es war noch zu früh vier Wochen nach einer Op soviel Stress, dass mute ich mir nicht noch einmal zu.
Inzwischen hat sich mein Kreislauf stabilisiert und ich bin froh, wieder daheim zu sein. Mit so einer Krankheit hat man ja doch wohl besser, in seinem täglichen Milieu zu bleiben.
vlb G Louise
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