Hallo Geske,
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Zitat von Geske
hast Du es Dir zur Aufgabe gemacht
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Nein. Ich bin da ganz egoistisch. Meine einzige "Aufgabe" ist, möglichst so in Frieden zu leben, dass ich es mit mir selbst irgendwie aushalte. Weil ich weiss, was passiert, wenn ich das nicht schaffe: Panikattacken, schwere Depressionen, akute Suizidalität, Klapsmühle. Hatte ich zur Genüge, brauche ich nicht nochmal. Wäre jetzt auch schlimmer als je zuvor: wer sollte mich da wieder rausholen? Meine Frau ist ja nun nicht mehr.
Dass ich andauernd darüber quasseln muss, wie es mir geht und was ich von Gott und der Welt halte... auch das ist egoistisch. Das Schreiben hilft mir, Klarheit zu gewinnen. Das öffentliche Schreiben, wo es Rückmeldungen gibt. Tagebuch ist nichts für mich. Weil es für mich nichts Schlimmeres gibt, als allein zu sein und "im eigenen Saft zu kochen". Also gehe ich allen, die es hören wollen oder auch nicht, weiter auf die Nerven - weil ich damit besser leben kann
Tut mir leid (nein, gelogen - tut mir gar nicht leid): bei mir keine hehren Ziele und kein Gutmenschentum. Nur die Suche nach innerem Frieden und Gelassenheit
Viele Grüße,
Stefan