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Alt 11.03.2009, 13:23
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Kimmy07 Kimmy07 ist offline
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Standard AW: Rezidiv/Metastasenangst

Hallo Enzo,
das geht uns sicher allen so. Bei mir jährt sich die Diagnose im Mai zum 2. Mal und -wie auch letztes Jahr- fühle ich mich im Frühjahr immer besonders mies. Während der Chemo und der Bestrahlung habe ich mich stark gefühlt, nun sitzt man quasi rum und wartet. Die Frage ist nur: worauf? Will man die nächsten Jahre in ängstlicher Erwartung vor einem Rezidiv/Metastasen verbringen und sich selbst das Leben schwer machen oder will man besser nach vorn schauen? Natürlich ist das leicht gesagt und schwer umzusetzen, aber ich habe mich für den 2. Weg entschieden, mit all den Hochs und Tiefs die dazu gehören. Ändern kann ich es eh nicht, aber das Beste draus machen.

Als wir vor 2 Jahren geheiratet haben, haben wir uns ein Ziel gesetzt, und das hat der Standesbeamte auch in seine Rede eingebaut: Wir möchten beide mit 80 Jahren auf einer Bank sitzen, Deckchen über den Beinen, mit unseren 2 Kindern über "damals" reden und den Enkeln beim Spielen zu schauten..... das ist meine Zukunftsplanung. Und wenn es mir mal nicht so gut geht, denke ich daran

lieben Gruss,
K.
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