Hallo Harriet,
ich kenne mich mit der Erkrankung noch nicht wirklich gut aus, deswegen kann ich dir auch deine Fragen nicht beantworten

. Aber ich berichte mal von meiner Reha:
Ich bzw. das Krankenhaus hatte die AHB zu spät beantragt und deshalb bin ich zwei Monate nach Ende der Chemotherapie zur Reha (4 Wochen) gefahren. Mir hat die Zeit unheimlich gut getan. Vorher war ich ständig müde und schlapp. Während der Reha ging es mir von Woche zu Woche besser. Sogar das Wetter hat mitgespielt, die meisten Leute waren gut drauf und wir haben viel gelacht und rumgealbert.
An Anwendungen hatte ich Wassergymnastik, Krankengymnastik, Nordic Walking, Ergometrie, Hirnleistungstraining, Venengymnastik, Beckenbodengymnastik und noch einiges mehr. Man konnte mitentscheiden, was man machen möchte und ich habe meinen Schwerpunkt eindeutig bei den sportlichen Aktivitäten gesetzt. Auf die Einzel- und Gruppengespräche habe ich verzichtet, was kein Problem war.
Schön war auch, dass ich mit Glatze zu Hause losgefahren bin und ohne Mütze wiedergekommen bin! Danach hatte ich wirklich das Gefühl, dieser Abschnitt ist erst mal vorbei und jetzt fängt das Leben wieder an...
Liebe Grüße
Orchidee