AW: Meine Mutti ist nun auch betroffen, 72 Jahre
Hallo Swanny,
der Besuch bei meiner mutti ist entgegen meiner Erwartung sehr gut verlaufen. Ich war sehr stark und habe nicht geweint. Ich glaube aber, dass meine Mutti den ernst der Lage noch nicht richtig erfaßt hat. Einmal hat sie zwar furchtbar geweint und ich konnte sie trösten, sie war aber relativ gut drauf. Sicherlich, weil sie im Moment durch die Medikamente schmerzfrei ist und wieder halbwegs was essen kann.
Ich fahre gleich wieder zu ihr und kann dann unter 4 Augen mit ihr reden. Ich denke, es ist sehr wichtig, dass man viel darüber redet, sofern sie es möchte. Wie schon gesagt, ich habe ja schon selbst zweimal Krebs hinter mir und weiß, was in ihr vorgeht. Hoffe ich zumindest.
Ich möchte, dass sie in eine bessere Klinik kommt, ich habe die Ärztin noch nicht kennengelernt, sie scheint aber recht jung zu sein, ohne die entsprechenden Erfahrungen.
Kann mir jemand sagen, wie die Schritte wären für eine Verlegung in eine andere Klinik?
Morgen wird meiner Mutter eine Probe entnommen, das Ergebnis soll dann in 3 Tagen da sein. Ich denke, danach wird über Chemo gesprochen und sie wird aus dem Krankhaus entlassen. Ich möchte mehr für meine Mutti, eine optimale Behandlung.
Heute fahre ich jedenfalls mit mehr Kraft zu ihr, um gemeinsam den "Feind" zu besiegen.
Ich habe hier im Forum gelesen, dass man sich jetzt schon mit der Pflegeversicherung in Verbindung setzen soll? Meine Mutti ist zwar was schwach, aber längst kein Pflegefall, zumal sie ja auch noch ihren Ehemann hat.
tröstliche Grüße an euch alle und dir Swanny vielen Dank, dass ich mit dir kommunizieren darf
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