Auch an Holger!
Denke, Du kennst Dich bestimmt schon gut aus? Hab hier aber trotzdem noch was gefunden ... Monotherapie mit Dacarbazin... Kombi-Therapie, die aber bei bis zu 55 % der Patienten anschlägt? (ist ja sicher auch wieder bei jedem anders..)
Hier der dazugehörige Link zum Text:
http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/derm-o05.htm
Hier der Text:
1. Palliative Chemotherapie
Therapeutische Bemühungen sind im Hinblick auf die Erhaltung der Lebensqualität kritisch zu würdigen. Generell sprechen Metastasen der Haut, Weichteile, Lymphknoten und Lunge („Limited Disease”) besser auf eine Chemotherapie an als viszerale, Skelett- oder Hirnmetastasen („Extensive Disease“). Als Standard gilt nach wie vor, insbesondere bei Patienten in bereits reduziertem Allgemeinzustand, die Mono-Chemotherapie mit Dacarbazin (DTIC). Die Ansprechrate liegt etwa zwischen 14 und 25%. Fotemustin wird bei Hirnmetastasen eingesetzt. Als oral verabreichbare und ebenfalls liquorgängige DTIC-Vorstufe (MTIC) steht Temozolomid zur Verfügung.
Alternativ stehen Kombinations-Chemotherapien mit höherer Remissionsrate zwischen 25 und 55% und allerdings nicht sicher verlängerter Überlebensdauer gegenüber, z.B. das BHD-Protokoll (BCNU, Hydroxyurea, DTIC), das BOLD-Protokoll (Bleomycin, Vincristin, CCNU, DTIC), das DVP-Protokoll (DTIC, Vindesin, Cisplatin) oder das DBCT-Protokoll (DTIC, BCNU, Cisplatin, Tamoxifen).
Immuntherapie und Immunochemotherapie
Die Zytokinmonotherapie (IL-2, Interferon-alpha) hat enttäuscht. Nach Hinweisen für eine Verlängerung des Gesamtüberlebens nach Zugabe von Zytokinen zu klassischen Chemotherapien wird der mögliche Nutzen der Chemoimmuntherapie weiterhin im Rahmen von Studien überprüft. Erste positive Ergebnisse von Vakzinierungsstudien mit melanomassoziierten Tumorpeptiden bzw. peptidbeladenen dendritischen Zellen sprechen für eine klinische Wirksamkeit dieser Strategie bei Melanom-Patienten.
Was ist mit Strahlentherapie gegen die Hirnmetas?
Ich drück die Daumen! Mach die Blödzellen nieder!
Viele Grüße von Sabine!