Meine Güte, wieso soll man sich nicht über eine Narbe Gedanken machen, die man hässlich findet? Soll/darf man sich nur noch Gedanken darüber machen, dass man eine potentiell tödliche Kankheit hat/hatte? Gehört ja wohl auch zur Normalität, die wir uns alle so sehr wünschen, dazu, dass sowas eben auch Thema ist! Deine Zurechtweisung, Struwwelpeter, hättest Du Dir mal locker sparen könnnen, wenn Du ansonsten nichts beizutragen hast.
Mein Port ist 2 Monate nach der letzten Chemo im Mai entfernt worden und es ist auch eine sehr hässliche Narbe zurückgeblieben. Beim Einsetzen hatten sie eine sehr schöne subcutane Naht gemacht und in dem knappen halben Jahr, wo ich ihn hatte, war diese Narbe sehr schön verheilt und kaum sichtbar. Nun, beim Rausnehmen haben sie mir zwar versprochen, sie würden es wieder genauso "schön" machen, aber das Ergebnis ist echt Mist. Ich sah aus wie von Dr. Frankenstein zusammengetackert

Knöpfchennaht mit 4 Stichen


Naja, jedenfalls habe ich mich erkundigt bei einem plastischen Chirurgen, der meinte, man müsse min. 6 Monate warten und dann könne man schon kosmetisch nochmal was korrigieren, wenns einen dann immer noch stört. Ob ich das machen lassen werde, weiß ich noch nicht, aber möglich ist es jedenfalls. Man kann die Narbe auch mit spezieller Narbencreme pflegen, die gibts in der Apotheke. Soll auch bei älteren Narben helfen, probiers doch mal aus.
Klagen... hm... ich persönlich würds nicht machen, ich denke mal, es hat kaum Aussicht auf Erfolg, dafür haste jede Menge Stress. Sprich lieber mal mit nem plastischen Chirurgen, was man noch korrigieren kann, wenn es Dich sehr belastet.