Hallo Ihr
wollte mich auch mal wieder melden.Leider weiss ich
oft nicht was ich schreiben soll,da das gelesene mich sehr traurig macht und
ich mich so hilflos fuehle.
Ich bin nun in der Stadt und habe mich auch gut eingelebt.
Vor 3 wochen hatte ich dann das Gefuehl irgentetwas tun zu muessen,
da ich fuer Peter nicht mehr viel machen konnte.
Bin also los zum naechsten Krankenhaus und habe mich mit ein paar
Aerzten zusammengesetzt und meine hilfe angeboten.
Diese ist dankbar,sogar sehr dankbar angenommen worden.
So bin ich nun jeden Tag in der Onkologie,troeste,uebersetze und
helfe angehoerigen die benoetigten dinge zum taeglichem Leben
zu besorgen.
Ich bin sehr beruehrt wie sehr sich die Aerzte und Schwestern hier bemuehen.
Jeder der es benoetigt hat sein Einzelzimmer und natuerlich auch ein oder 2Betten fuer Angehoerige.
Auch auf Essenswuensche wird soweit wie moeglich eingegangen,was extrem schwierig ist fuer die Spanier

Da ich alles unendgeldlich mache,wird mir jeden tag Essen fuer die Familie mitgegeben,suess nicht.
Nun wisst ihr wie mein neuer Alltag aussieht.Ist mein Weg mit der Trauer umzugehen.
Ausserdem,wenn ich schon nichts gegen diese ekelige Krankheit unternehmen kann,so will ich mein bestes geben das SIE nicht alles an Lebensqualitaet von Betroffenen und Angehoerigen nimmt.
Liebe Silke
was soll ich schreiben,eigentlich nur,ich denke fest an dich und hoffe was immer auch geschieht das es in Frieden geschieht.
LG Mara