Schmerzen beim Husten, Schleim, Schmerzmittel...
Hallo,
bei meinem Vater (63) wurde letzte Woche Lungenkrebst diagnostiziert. Auch "an den Rippen" und an der Hüfte sollen Tumore sitzen. Laut der Onkologin hätte er eine sehr gute Chance. Ganz wegbekommen werden sie es nicht, aber die Tumore könnten soweit verkleinert werden, das er damit "sehr gut leben" kann.
Eigentlich ein Lichtblick- wenn er nicht an Schmerzen verzweifeln würde. Die Rückenschmerzen (die er ja schon Monate hat, vielleicht auch im Laufe der Zeit durch die ungesunde Haltung) sind furchtbar, reagieren aber nun wohl zumindest schon minimal auf die SChmerzmittel (bekommt er auch erst seit heute früh).
Das Schlimmste wäre der Husten und die damit verbundenen Schmerzen. Mein Vater hat noch nie gejammert, ist also recht schmerzunempfindlich und beißt die Zähne auch noch zusammen, wenn andere Leute schon weinen.
Heute war er völlig erledigt, hatte über zwei Stunden einen Tropf ("Aufbaumittel" für die Knochen) bekommen, schläft seit Tagen so gut wie gar nicht mehr und hat halt diese wahnsinnigen SChmerzen und auch die Angst, zu ersticken, wenn er diesen SChleim hustet.
Am Mittwoch beginnt die Chemo.
Wir sind völlig hilflos und würden ihn gerne ermutigen, aufbauen etc.
Wie wirkt diese Chemo? Dadurch verkleinern sich die Tumore? Bekommt man mit Schmerzmitteln auch nach und nach diese "Hustenschmerzen" in den Griff? Oder hört das Husten auf, wenn die Tumore sich verkleinern?
Kann man sowas in einem zeitlichen Rahmen fassen, also wann man zumindest eine kleine Besserung verspürt?
Ich weiß, es sidn viele Fragen, wahrscheinlich völlig wirr- aber so fühle ich mich auch!
Vielen Dank fürs lesen und für evtl. Tips!
LG
Booki
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