AW: Lymphknotenschwellung
Hallo Leute,
vielen Dank Eva, vielen Dank Sabine.
Der Anfangsverdacht von Knochenmarksmatastasen hat sich nicht erhärtet, konnte aber nicht endgültig ausgeschlossen werden. Die Lymphknoten unter den Achseln u. am Nacken sind nun auch befallen. Die Lungenmetastasen haben sich vergrößert trotz Chemo. Pleurametastasen sind nun auch vorhanden. Und was unverständlich ist, der Primärtumor im Mediastinum ist sehr viel kleiner geworden (war mal 8x7 cm) und laut Arzt fast nicht mehr zu sehen. Das einzigst positive.
Er soll nun doch nicht bestrahlt werden, wegen dieser Entwicklung u. erhält ab morgen ein neues (das bereits 3. Schema) mit Ifosfamide. Genau diesen Bestandteil einer Chemo hat uns vor 2 Monaten bereits der Prof. aus Italien empfohlen, bzw. nachgefragt, warum dies nicht benutzt wird. Wir haben das den Ärzten in Frankfurt weitergegeben u. diese teilten meinem Bruder mit, dass dieser Bestandteil nicht relevant ist. tssssss.......... Naja, wenigstens er wirkt jetzt endlich mal.
die Schmerzen sind mittlerweile trotz Morphium u. 2 zusätzlichen medikamenten unerträglich. Ich hoffe die neue Chemo bringt hier schnell Abhilfe. Moralisch hängt er momentan in einem Tief, was völlig verständlich ist. Aber wie gesagt, das Schrumpfen des Primärtumors sollte Hoffnung geben auf eine positive Entwicklung u. Anlass geben weiter zu machen.
viele Grüsse aus Franken
Luke
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 Mein Bruder hat einen äußerst seltenen entdifferenzierten inoperablen Thymuskarzinom Stadium IV bipullmonal metastasierend
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