Hallo,
habe heute mit der Ärztin gesprochen, so wie es aussieht hat er nicht wirklich einen Darmverschluss, sondern der Darm ist gelähmt (Atonie), er hat seine Arbeit eingestellt.
Komplizierte Sache, Fakt ist, dass er nicht mehr fähig ist Nahrung und Flüssigkeiten aufzunehmen.
Sie wollen bei ihm nun einen Port setzten und eine PEG-Sonde über die der Mageninhalt (was vom Darm in den Magen zurückfließt) in einen Beutel abfließen soll, damit er nicht ständig seinen Kot erbrechen muss.
Leute ich kann euch sagen, ich bin fix und fertig, ich habe wirklich Angst wo das noch enden soll?
Wahrscheinlich ist es so, dass nun langsam aber Sicher seine Organe versagen, bei der Leber ist es ebenso grenzwertig.
Ich weiß nicht warum, aber ich habe so ein seltsames Gefühl, dass mir sagt, vielleicht wird er bald gehen.
Unter den Umständen, so hart wie das klingt und das fällt mir bei Gott nicht leicht dies zu zugeben, ist es vielleicht besser, wenn er einschläft und sich nicht mehr quälen muss.
Ich bin so traurig und sogleich überfordert mit der Situation. Ich möchte von Herzen, dass ich ihn nochmal mit nach Hause nehmen kann, ich würde mir so wünschen, dass wenn er von uns geht, dies in unserem zu Hause geschieht
Wahrscheinlich muss ich mich jetzt auf eine schwere Zeit einstllen und weiterhin tapfer bleiben.
Ich denke an euch, und wünsche denjenigen die genauso kämpfen (tun ja alle hier) ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen!!!!!!!