AW: kleinzelliges bc - onkologin komische aussagen
Ihr mir fremden Vertrauten,
seit einem halben Jahr lese ich hier im Forum mit, lerne auch aus ihm. Habt dank, ihr Betroffenen und auch Angehörigen, dass ihr mit dieser Klarheit und Offenheit schreibt. Durch das hier Gelesene war/bin ich in der Lage, meinen Lebenspartner viel ruhiger durch die schwere Zeit seiner Chemo (Cisplatin/Etoposit), Bestrahlung (29x1,8 Gay) und bevorstehenden Kopfbestrahlungen mit all ihren harten Nebenerscheinungen und Folgen zu begleiten.
Gerade ihr seid es, die mir den Ernst der Situation vom letzten Sommer an begreiflich machten und dennoch nicht die Hoffnung auf noch gute Monate (oder mehr) miteinander nahmen.
Verzeiht Michaela ihre vielleicht unbedachten Zeilen, sicherlich beruhen sie auf einer Art Selbstschutz, gekoppelt mit dem jungen Alter.
Und vielleicht bist du, Michaela, bereit anzuerkennen, dass hier Menschen schreiben, die wie du (oder noch mehr) betroffen sind, ihre Sichtweisen jedoch schon weiten mussten.
Herzlichst, die Karowerin
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Die größte Krankheit der Seele – das ist die Kälte.
(Dr. George Benjamin Clémenceau)
Lebenspartner(60): kleinzelliger LK, T3N2M0, ED 7/09, Chemo Cisplatin/Etoposid, Lungenbestrahlung, Ganzkopfbestrahlung, nach halbem Jahr Pause:Rezidiv, Chemo mit Topotecan. CT 02/11: Verlangsamtes Wachstum, keine Fernmetastasen, CT 04/11: Hirnmetastasen, Metastasen in Lunge und Leber
Lebenspartnerin des Vaters (83): mehrzelliger Lungenkrebs, ED 6/10, hat sich gegen Chemo entschieden
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