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Alt 24.02.2010, 15:06
mutzilein mutzilein ist offline
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Standard AW: Eine Kurzgeschichte

Hallo Lupzi,
ich kann dich so gut verstehen und so manches trifft auch immer noch auf mich zu - auch nach fast 4 Jahren nach der Diagnose und genau 3 Jahre nach der letzten Chemo.

Warum denken wir, daß wir stark sein müssen und geben uns nach außen hin auch so ? Nur so kommen Worte der Bewunderung von anderen zustande, in dem wir einfach nicht so sind, wie wir uns im Moment fühlen.

Ich glaube auch nicht, daß andere wirklich hören wollen, wie es wirklich in einem aussieht.

Meine Akutbehandlung ist schon eine Weile her, ich mache jetzt noch für ca. 2 Jahre die AHT und dann hoffe ich weiter...

Aber jeder denkt, es ist wieder alles in Ordnung und alles wie vorher und niemand kann verstehen, daß es nicht so ist und auch nie wieder so sein wird. Ich habe aufgehört, mich erklären zu wollen, weil es mir in den meisten Fällen nicht gelingt. Und das macht einsam !!! Auch wenn man viele Freunde und die Familie hat.

Ich drücke dir für morgen die Daumen, auch diese Chemo wirst du schaffen, ich bin in Gedanken bei dir, weil ich weiß wie du dich fühlst.

Sei herzlich umärmelt von der mutz
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Wir sollten öfter etwas tun, das keine Eile hat, das kein Ziel verfolgt und sich nicht lohnen muss

(Jochen Mariss)
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