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Alt 17.03.2010, 22:20
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Standard AW: Adenokarzinom inoperabel

Liebe Jutta,
mach Dir mal keine Gedanken von wegen breit machen und so. Genau dafür ist das Nest doch da.
Was die Chemos angeht, kann ich Dir nur sagen, dass ich sowohl Taxotere als auch Alimta gut vertragen habe. Taxotere wohl nur deshalb, weil Onkodok bei mir nicht nach Schema F vorgegangen ist, sondern es sehr genau für mich angepasst hat.
Ich würde Onkodok nur im absoluten Notfall anrufen. Tagsüber sowieso die Praxis, weil es da genug andere kompetente Ärzte gibt. Falls er mal nicht da ist. Aber ich vertraue ihm 100 %. Ich halte ihn für außerordentlich tüchtig und bin fest davon überzeugt, dass er für mich wirklich nur das Beste will.
So muss das auch sein. Ihr solltet wohl wirklich wechseln.
Liebe Silja,
richtig, Avastin ist gut, wenn man große Metas wegbekommen will. Was die Knochenmetas angeht, ist mein Wissensstand ähnlich.
Liebe Conny,
Dir einen lieben Gruß!
Liebe Michaela,
ich hoffe sehr, dass der nun ja fühlbar kommende Frühling auch deine Kräfte stärkt.
Liebe Gitta,
ich kann verstehen, dass Du Dich etwas zurückziehen willst. Mir geht es auch manchmal so. Ganz besonders dann, wenn man angemacht und beleidigt wird, nur weil man noch lebt. Wenn einem per PN gedroht wird. Harmloses Beispiel: " Wir ziehen euch die Hammelbeine lang" oder "ihr werdet immer weniger!"
Oder auch, wenn ich an die Trolle hier denke. Ich habe einen alten Thread von 2004 gefunden. Da war das Thema auch schon akut. Da sprach man von Egeln! Sehr passend, denn wie Egel Blut saugen, ziehen die Gefühle ab. Mitgefühl von Leuten, die gerade mal mehr oder weniger gut selber klarkommen und es schaffen, Mitbetroffenen Trost zu spenden. Wenn ich aber angemacht werde, weil ich Angehörigen nicht den rechten Trost spende, bzw. nicht genug Aufmerksamkeit gebe, dann bin ich hochmütig oder arrogant. So was können nur Leute sagen und schreiben, die keine Ahnung haben, was diese Krankheit für Betroffene bedeutet. Ich kann sehr gut verstehen, dass Du Dir diesen zusätzlichen Stress nicht mehr antun willst.
Auf diese Weise nimmt die Krankheit wirklich noch mehr Platz ein, als sie ohnehin einnimmt.
Was mich hier hält, sind die Leute, die ich hier kennengelernt habe und die mit an einem Strang ziehen, die mein Leben bereichern. Die gute Tipps haben und die sind zum Glück in der Überzahl.
Euch allen ganz herzliche Grüße
Christel

Geändert von mouse (17.03.2010 um 22:33 Uhr)