Hallo Ihr Lieben hier,
danke für die vielen guten Wünsche und Tröster.
Bbin jetzt wieder zu Hause. Mein Mann hatte eine ruhige Nacht mit Morphium und Tavor. Heute früh war Pflasterwechsel dran. Er hat jetzt ein 25er Pflaster. Das alte 12,5-Pflaster sollte er dann am Mittag abmachen. Hat er dann auch päter gemacht. Er war so müde, dass er fast den ganzen Tag geschlafen hat.
Er meinte er wolle morgen bei der Visite fragen, ob er heim kann. Ich fragte ihn dann, ob er sich zutrauen würde die Treppen zu steigen bzw. hinabzugehen (wir haben ein Reihenhaus, vom Schlafzimmer, vom Wohnzimmer sind jeweils 7 Stufen egal ob zur Gästetoilette oder ins Bad mit WC). Einzig vom Wintergarten aus sind es nur zwei Stufen zur Toilette. Aber dort gibt es keine Liegegelegenheit. Er meinte dann, notfalls kann er ja auf dem Hinterteil runter

Also ich kann mir das nicht vorstellen.
Ja ich weiß, ein Pflegebett kann man organisieren. Aber das setzt voraus, dass er weiß, wie es steht. Das tut er nicht. Er meinte, er müsse nach Hause und einfach trainieren, dann kommt die Kraft zurück. Er würde halt nochmal von den 12 Mikrogramm- Pflastern ein halbes abschneiden und dazukleben.

Ich hab jetzt einfach zu ihm gesagt, er solle das Morgen bei der Visite mit dem Arzt besprechen.
Ich fühl mich so hilflos

Ich hoffe, er hat wenigstens verstanden, dass es um Himmels Willen nicht so ist, dass ich nicht will, dass er heimkommt. Nichts wäre mir lieber! Aber ich weiß nicht, wie das gehen soll. Er kann ja kaum aus dem Bett im KH aufstehen, schleppt sich dort auf Toilette im Schneckentempo und ist dann völlig erschöpft - und das sind höchstens 3 m ohne Stufen!
Traurige Grüße
Elbi