Ich bin es nochmal. Bin gerade geschockt. Meine Mama ist doch von der ambulanten Chemo in die stationäre gewechselt, weil sie sich sicher gefühlt hat im KH. Nun hat ihr heute die Taxifahrerin auf dem Weg zur Bestrahung erzählt, dass die Onkologin mit ihr über sie geredet hätte.

(die Taxifahrerin macht die Fahrten zur Onkologin und zur Bestrahlung)
Die Onkologin sagte, es wäre nicht ok gewesen, dass meine Mama die Chemo stationär wollte. Sie sagte noch, dass sie Pat. nicht mehr will, die ihr einmal den Rücken gekehrt hätten.


Das kann doch Alles nicht wahr sein, oder?!
Die Onkologin hatte ja aber auf den Wunsch meiner Mama auch die Einweisungen zur stationären Chemo ins KH ausgestellt (das war damals als mein Mann dort war und sie ihn fast 2 Stunden warten ließ). Wie kann sie nun sowas sagen??? Sie darf auch nicht mit anderen Leuten über meine Mama sprechen, dass ist Verletzung der ärztl. Schweigepflicht. Sie hat der Taxifahrerin auch von der Thrombose erzählt, die meine Mama während der
FEC hatte und hat sich aufgeregt, dass sie deshalb gleich ins KH gerannt wäre. Sie hätte sie nur nachts anrufen müssen und dann hätte sie ihr ein Gegenmittel gespritzt.

Ich finde es verständlich, dass man beim Vd auf Thrombose (vorallem wenn man dazu neigt, weil man früher schon öfters welche hatte) gleich ins KH geht, oder sehe ich das falsch?
Sorry für den langen Text, der sicher durcheinander ist, aber ich mußte Euch das jetzt einfach mal schreiben!
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GLG Claudia
Mama hatte ein invasiv-ductales Mamma Ca links, G2, pT1c, pN1a(3/14), L1, V0, R0, ER 12, PR 14, Her-2 neg.
Entdeckung: Screening-Programm 11.09.09
Stanzbiopsie: 23.09.09
Segmentresektion 9.10.2009, Portanlage 23.10.09
06.11.09-19.02.10 Chemo FEC/DOC geschafft

ab 05.04. 10 28 Bestrahlungen+8 Boost (Brachytherapie)
danach Aromastasehemmer