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Alt 21.05.2010, 19:31
Helene Go Helene Go ist offline
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Standard Mikrokalkbefund in der rechten Brust, bald OP...

Hallo liebe Leidgenossinnen,

erst einmal Danke für die liebe Anteilnahme an meinem Fall und diverses Daumendrücken, es ist ja doch alles nicht so einfach...

Erst habe ich ja schon vor ein paar Jahren bei einer Röntgenpraxis in meiner Stadt einen Befund von einer kirschkerngroßen Gewebsverdichtung erhalten, in Schriftform wurde mir dieser Befund nie gezeigt, danach habe ich dann in Abständen von halben Jahren so einige Mammografien (ich glaube so zwei)gemacht bekommen, dann 1 Jahr dazwischen die letzte in dieser Praxis.

Mir wurde immer von meiner Frauenärztin erklärt, laut den Untersuchungen der Röntgenpraxis, es habe sich nichts verändert, ich würde dann, da ich über 50 bin, demnächst von dem Brustkrebs-Screening erfasst und auch angeschrieben werden.

Was dann auch geschah, dort wurde mir jedoch erklärt, ich müsste 2 Jahre auf die nächste, krankenkassenfinanzierte Untersuchung warten.

Dies wurde mir dann aber nach 1 1/2 Jahren danach irgendwie unheimlich und ich rief dann dort an und erhielt, was ein Glück einen Termin Anfang Mai diesen Jahres.

Den Rest kennt Ihr ja soweit schon von den vorherigen Zeilen.

Jetzt ist aber ein ganz anderer Stand, der irgendwie total über einen hereingebrochen ist.

Hätte diese seltsame Röntgenpraxis mir jemals einen Befund gezeigt von den Mammografien und hätten sie dies auch an meine Frauenärzitin detailliert geschrieben, was los ist, wäre es wohl nicht soweit gekommen, wie es eben jetzt nun um mich bestellt ist.

Nie wurde etwas von Mikrokalk erzählt, den man aber ganz deutlich auf den gemachten Röntgenbildern dieser Praxis sehen konnte, diese Bilder zeigte mir dann die Screening-Ärztin (sie hatte sie angefordert) und ich wurde endlich aufgeklärt über diesen Umstand.

Hätte ich das mal früher gewußt, ich hätte nie solange ruhig gehalten bis zur nächsten Kontrolle der Brust.

Deshalb der Tipp an alle, die noch sowas vor sich haben, immer darauf beharren, die Berichte zu bekommen, wie auch die Bilder zu sehen...

Der Mist war ja dann auch noch eine Hormonbehandlung bei der Frauenärztin, um auf den letzten Drücker noch mal schwanger zu werden, die ich in dieser Zeit (zur letzten Brust-Untersuchung hin) auch noch gemacht habe.

Zwei Packungen dieses Zeugs habe ich ohne nennenswerten Erfolg geschluckt, wahrscheinlich ist dies auch der Auslöser für den rapiden Zuwachs des Mikrokalks (auf diese 2,4 cm die man sehen kann), wie auch des DCIS.

Wenn dies so ist, was sich ja leider erst durch die Gewebsuntersuchung des entnommenen Stücks nach der OP klären wird, war das dann die total falsche Behandlung von Seiten der Ärzte.

Deshalb die Mühe, erst jetzt auch die Erkenntsnis, die ich hier aufschreibe, damit sich andere besser orientieren können, die vielleicht ein ähnliches Schicksal haben.

Jetzt bin ich auch noch in Wechseljahre-Hitzewallungen geraten, nehme seit 2,5 Wochen ein Hormonpräparat, das ich jetzt bin zum Ende des Zyklus weiternehmen soll, danach dann wird es abgelöst durch ein pflanzliches Medikament mit weniger Auswirkungen, bei solch einem Fall.

Es gibt ja, jetzt weiß ich auch mehr, Krebs, der auf Östrogen reagiert und noch mehr wächst, deshalb Vorsicht!

Ich wurde natürlich erst durch mein hartnäckiges Fragen in punkto Hormonen, dahingehend jetzt von meiner Frauenärztin so behandelt, hätte ich selbst nicht nachgehakt, es hätte sich niemand darum gekümmert und ich hätte schön noch weiter diese Hormonhämmer schlucken können, bis zu meiner OP, die am 10. Juni sein wird.

Finde ich unerhört. Lässt irgendwie nix Gutes hoffen und erwarten für die Zukunft und em Handling mit den Göttern in Weiß.

So, das war´s erst mal, ich habe mir den Ärger erst mal von der Seele geschrieben...

liebe Grüße an alle , die sich hier zu diesem Thema gemeldet haben, bleibt, soweit möglich, gesund und guter Dinge...

Helene
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