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Alt 15.09.2010, 10:41
nixe77 nixe77 ist offline
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Standard AW: erfahrungsbericht meiner prophylaktischen mastektomie

Moin Holiday,

Zitat:
Was ist mit den Eierstöcken ??????
Es gab bisher keinen EK-Fall in meiner Familie. Zumindest keinen, von dem ich wüsste. Wobei meine Gyn trotz allem der Meinung ist, ich sollte in ein paar Jahren drüber nachdenken. Werde ich auch, in ein paar Jahren. Trotzdem habe ich EK momentan nicht wirklich auf dem Schirm, belastet mich nicht sonderlich...

Zitat:
Zitat:
Zitat von nixe
Daher zieht bei mir auch das typische Argument der Ärzte nicht: Man kann BK meist heilen, wenn wir es früh erwischen können Sie sich immer noch operieren lassen.

Es ist aber so
Und hier komme ich wieder mit den Eierstöcken.....mit Eierstockkrebs ist es nämlich nicht so...da gibt es keine gute Vorsorge.
Ja, vielleicht/wahrscheinlich heilbar, trotz allem wird man die Angst nicht mehr los, wie du ja auch schreibst. Vor Metas, einem Rezidiv, mehr Chemo/Bestrahlung... Ich habe noch die Chance auf ein einigermaßen unbeschwertes Leben - was mir bisher, seit ich 5 war, nicht möglich war. Seit meiner frühen Jugend war mir immer klar, das BK wohl auch mein Schicksal sein wird. Nun hab ich eben die Chance, das zu ändern.

Ich weiß, mir kann heute nachmittag ein Meteorit auf den Kopf fallen und das wars - aber vor anderen Krankheiten, Unfällen etc. habe ich , soweit ich das beurteilen kann, auch nicht mehr oder weniger Angst als die meisten Leute. Ich kann und will nicht für jeden Fall vorsorgen, ABER: meine Brüste sind NICHT lebensnotwendig und ich weiß um mein Risiko. Meine 35% verstehe ich übrigens als total hypothetisch, aufgrund meines mageren Stammbaums ausgerechnet. Wer weiß schon, wie hoch das Risiko wirklich ist? In den letzten 3 Generationen hat es immerhin 100% meiner Vorfahrinnen erwischt...

Zitat:
Ja, aber nur von dieser einen Krankheit
Da bin ich jetzt wieder Optimist. Ich hoffe, meine Kinder haben eine normale, gesunde Kindheit und ich bekomme nicht - quasi im Austausch zum BK - irgendeine andere gemeine Krankheit. Mit "unbelastet" meinte ich nicht die genetische Belastung, dazu hatte ich ja auch weiter oben geschrieben, dass ich hoffe, das "meine" Mutation irgendwann gefunden wird damit sie sich testen lassen können. Nein, mehr die psychische Komponente, das unbeschwerte Aufwachsen.

@susann: Diese 60% scheinen dein Heterozygotenrisiko zu sein, also das Risiko, dass du eine genetische Veränderung hast, die deinen BK verursacht hat. Wir scheinen ziemlich ähnlich über die "Wichtigkeit" der Brüste zu denken Weg damit, wenn es dein Leben bedroht und wenn es "nur" 25% sind... Mir ist übrigens auch klar, das habe ich aus aktuellem BIRADS4-Anlass auch meinen Ärzten gesagt: Eine Brusterhaltende OP kommt NICHT in Frage, no way!

Wünsche euch allen einen schönen Tag,
Nixe
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