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Alt 27.09.2010, 22:06
cc72 cc72 ist offline
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Standard AW: Nach Lebertransplantation: HCC-REZIDIV ?

Hallo Alex,

ja es hört sich auch verwirrend an, aber leider ist es so. Mein Primärtumor hatte schon vor 1. OP metastasiert, aber halt noch nicht sichtbar. Ich durfte auch nur transplantiert werden, (als nach 2. LeberOP 2. Rezidiv da war), wenn die TACE gut anschlägt. Die TACE hatte sogar so gut angeschlagen, dass nach der 3. TACE kein aktives Tumorgewebe mehr zu sehen war. Allerdings war die Leber total kaputt, so dass ich 3 Drainagen aus der Leber aus dem Bauch hängen hatte, damit die Galleflüssigkeit abfließen konnte....Aber wenn man mich, als die Leber für mich da war, aufgemacht hätte und hätte irgendwo eine Metastase gesehen, wäre es das für mich gewesen. So hatte ich meiner Meinung nach sehr viel Glück. Auch wenn es jetzt nicht mehr so rosig aussieht, hab ich schon fast 2 Jahre mehr für mein Kind, meine Familie und für mich geschenkt bekommen. Da macht es auch nix, 6 x am Tag mit Durfall aufs Klo zu rennen, weil das die beeinträchtigende Nebenwirkung von Nexavar ist.
Ich kann mir vorstellen, dass Du dir große Sorgen machst. Natürlich sind die Entzündungen durch die Galle äußerst unschön, sicher auch schmerzhaft, aber solange Cipro gut wirkt.... Ist denn ein Stent möglich? Vielleicht wäre das eine längerfristige Lösung?
Welche Untersuchung wird denn am Donnerstag gemacht? Ich drücke die Daumen!
Ich weiß, wie schwer es ist, wieder die Ruhe zu bekommen einfach "normal" zu leben und die Angst los zu werden. Aber da muss man eigentlich hinkommen, um die geschenkte Zeit zu geniessen!
Gruß
CC72

Geändert von cc72 (27.09.2010 um 22:09 Uhr)
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