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Alt 09.01.2011, 01:16
ulphin ulphin ist offline
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Standard AW: Mein Dad hat keine Kraft mehr...

Liebe Andrea,

oh ja, ich kann Deine Angst um Deinen Dad so gut verstehen... bei mir ging's vor ca. 8 Monaten um meine Mami. Leider hat sie im August ihre Reise ohne Wiederkehr angetreten. Dein Bedürfnis nach Austausch, Ausweinen, Ausschreiben kann ich daher gut verstehen. In der Phase kann ich Dir nur liebe Mitmenschen wünschen, die Dir /Euch zur Seite stehen...

Schön, dass er sich aufgemacht hat, Dich zu Deinem Geburstag zu besuchen. Zeigt dies doch, finde ich, dass er sich nicht aufgebeben hat! Gib Du ihn auch nicht auf. Stehe ihm bei, sei für ihn da, sage ihm, dass Du ihn lieb hast, ich glaube dass dies hilft und nicht nur ihm.

Du wirst sehen, es tun sich ungeahnte unerwartete Momente intensiver Nähe auf, die einfach so sehr wohltuend sind. Und es geht gar nicht darum die ganze Zeit am Krankenbett zu sitzen und die Hand zu halten; bitte verstehe das nicht falsch, sondern es geht um die Intensität eines Zusammenseins.

Auch wenn – so wie Du schreibst – es Deinem Dad gesundheitlich insgesamt nicht so sehr gut zu gehen scheint, denke ich, dass er selbst derjenige ist, der entscheidet was wie wann warum gemacht wird oder auch nicht, wie auch immer. Es kann sein, dass Dein Dad Dinge ahnt oder vielleicht weiß, die Du (noch) nicht ahnst oder weißt. Und vielleicht ist das auch gut so.

ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft auf Eurem Weg.

Herzlich ulphin
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