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#1
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Hallo zusammen, bei mir ist die linke Niere nach Krebsdiagnoge entfernt worden. Jetzt wird mir von meinem Urologen die Imuntherapie mit Pembrozilumab angeraten. Hat hier jemand Erfahrung mit der Therapie? Gut vertragen, schlecht vertragen, abgebrochen? Ich würde mich über Antworten sehr freuen.
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#2
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Hallo Jürgen, schöner Mist mit deiner Niere.
Deine Angaben sind sehr dürftig. Wie alt bist Du? Wie ist die Tumorformel?? VG Falco |
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#3
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Hier meine Angaben:
Klassifikation: pT3b L0 V1 Grading: G2 R-Klassifikation: R0 UICC-Stadium: IV Makroskopische Ausdehnung in die Nierenvene, Lumen auf einer Strecke von 2,2 cm vorgewölbt. Keine Metastarsen. Auch nicht in der Lunge. |
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#4
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Ach so ich bin 66 Jahre Alt. Zufallsbefund, ich hatte keinerlei Beschwerden.
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#5
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Basierend auf den angegebenen Informationen handelt es sich um ein Tumorstadium UICC IV, wobei keine Metastasen nachweisbar sind. Die makroskopische Ausdehnung in die Nierenvene ist jedoch ein wichtiger Faktor, der für eine fortgeschrittene Erkrankung spricht.
Pembrolizumab (ein PD-1-Inhibitor) ist eine Immuntherapie, die bei verschiedenen Krebsarten, einschließlich Nierenzellkarzinomen, eingesetzt wird, insbesondere in fortgeschrittenen oder metastasierten Stadien. Allerdings ist die Entscheidung für eine solche Therapie von mehreren Faktoren abhängig, einschließlich: • Histologischer Subtyp (klarzelliges Nierenzellkarzinom oder andere Subtypen). • Allgemeinzustand des Patienten (z. B. ECOG-Status). • Risikoeinschätzung gemäß IMDC-Kriterien (International Metastatic Renal Cell Carcinoma Database Consortium). • Vorhandensein von spezifischen molekularen oder immunologischen Markern. Nach einer OP wäre eine Immuntherapie wie mit Pembrolizumab vorstellbar. Empfehlung: Besprechen Sie die Optionen mit einem interdisziplinären Team (Onkologie, Urologie, Pathologie), um die bestmögliche Therapie für den spezifischen Fall zu bestimmen. Eine Zweitmeinung wäre auch sinnvoll. Ich drücke die Daumen für eine baldige Genesung. VG Falco Geändert von Falco (20.01.2025 um 00:03 Uhr) |
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#6
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Danke für die ausfürliche Antwort. Wo finde ich denn ein interdisziplinären Team? Ich bin am 12.11.24 in Hagen operiert worden und am 19.11.24 entlassen worden. Dann zu Hause zum Urologen. Hier erfolgte das anraten der Immuntherapie. Da man kurz vor Weihnachten stand (hier dann Ärzte schlecht zu erreichen sind) und ich dann am 31.12.24 eine 3 wöchige Kur angeteten habe wollte der Urologe den Therapiestart auf die letzte Januarwoche legen. Ich habe am 23.1.25 einen Termin. Die Therapie sollte sicher nicht noch länger aufgeschoben werden.
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