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  #1  
Alt 26.04.2007, 17:21
christina62 christina62 ist offline
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Registriert seit: 27.03.2007
Ort: Österreich (NÖ bei Wien)
Beiträge: 27
Standard nach OP nun Therapie

Hallo Mädls!
Wurde am 5.4.07 Brusterh. operiert. Brust wurde entzündet, aber auch das ist jetzt gut.
Leber und Lunge ok, heute hatte ich Knochencintigraphie , Befund, wie kann es anders sein, juhu schon in einer Woche!!!

Also wieder eine Woche lang grübeln.Arzt meinte, dürfte eh nichts sein.
Ich habe einen hormonabh.
Tumor gehabt, mit ca. 2cm. Hercep Test 2++, G2, Östrogenrez. stark pos. Progesteronrez. stark pos.

Von den vorderen 12Lymphknoten war eine mit mikroskopisch gesehen 1mm befallen.
Dann wurde mir noch vorsorglich 2Lymphknoten von weiter hinten genommen, die waren frei.

So, jetzt habe ich vom AKH Wien an meine Klinik den Therapievorschlag bekommen.

Zoladex fürs nette Bauch spritzen - tut das weh????
Und Nolvadex(Tamoxifen).
Der Arzt meinte, ich brauche nur AHt, und und die Strahlentherapie.
Aber da hab ich morgen erst mal "ein Aufklärungs - Gespräch"

Also das wird noch dauern, jedenfalls mit Spritze muß ich beim ersten Tag der Regel beginnen, war das bei euch auch so?
Chemo wäre nicht nötig, weil er ja hormon-Tumor ist und die Lymphkn.frei waren.
Meine Fragen:
Jetzt ist der Tumor draußen, und anscheinend keine Metas im Körper.
Ich mache die Therapie- werde zu 90 %geheilt, nach Aussage des Arztes.
wenn der Tumor weg ist, und ich die Behandlung habe, kommen dann trotzdem vielleicht irgendwo Metas??????? Wenn ja warum???

Da blicke ich nicht durch, wenn ja die Lymphknoten frei waren und alles weg operiert wurde.
Wer kann mich beraten?
Danke auch gleich mal!!!!
Eure Christina
__________________
Sage nie, "das kann ich nicht" vieles kannst du, will's die Pflicht!
Vieles kannst du, will's das Leben-drum sage nie,"das kann ich nicht"!
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  #2  
Alt 26.04.2007, 19:21
amERIKA amERIKA ist offline
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Beiträge: 40
Standard AW: nach OP nun Therapie

Hallo Christina,

ich bin 46, hatte im Nov.06, brusterhaltende OP, invasiv duktales Ca. G2 mit DCIS-Anteil, 6 Lymphen entfernt und OK, Oestrogen 50% und Progesteron 70% pos., HER2 neu: neg, dann 36 Bestrahlungen und Beginn mit Zoladex und Arimidex. Die Spritzen tun nicht weh, ist ein kurzer Moment und es ist vorbei.
Ich hatte mir auch mehrere Meinungen angehoert und ich hab keine Chemo gemacht, da ich ja die Hormontherpie mache. War nach der Bestrahlungszeit noch auf AHB, die mir sehr gut getan hat.
Viel Glueck fuer dich.
LG amERIKA
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  #3  
Alt 26.04.2007, 22:37
dreamgirl64 dreamgirl64 ist offline
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Ort: Rhein-Neckar-Gebiet
Beiträge: 21
Standard AW: nach OP nun Therapie

Liebe Christina,
ich war bei Diagnose im Juli 2006 41 Jahre jung, wurde ebenfalls brusterhaltend operiert, 18 LK entfernt - alle zum Glück frei ! Dennoch das volle Programm, Chemo laut SUCCESS-Studie und danach 33 Bestrahlungen; habe alles ganz gut vertragen und möchte mir einfach irgendwann mal keine Vorwürfe machen, wenn wieder was kommt ( was ja keiner weiß ), ob ich was verpasst habe ! Nix Schlimmeres, als mit erneuter Diagnose ( die wir hoffentlich nicht bekommen !!! ) sich noch mit Selbstvorwürfen zu belasten !!! Und um dem aus dem Weg zu gehen, habe ich nach der Zweitmeinung des Profs der Heidelberger Frauenklinik der Therapie zugestimmt.
Letztendlich soll jeder für sich entscheiden - aber gerade wegen dieser Minigeschichte deines LK wäre ich vorsichtig ! Bin auch dafür, dir eine Zweit- und vielleicht auch eine Drittmeinung einzuholen. Diese Entscheidung ist halt enorm wichtig !
Wünsche dir viel Glück und Erfolg bei der Therapie - egal welche.

Lieben Gruß
Uschi
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  #4  
Alt 27.04.2007, 11:17
Ele50 Ele50 ist offline
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Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 68
Standard AW: nach OP nun Therapie

Hallo,
auch ich würde dir empfehlen, auf jeden Fall eine zweite Meinung anzuhören. In der Regel ist es so, dass Chemo empfohlen und angewandt wird, wenn auch nur ein Lymphknoten betroffen ist.

Die Ärzte des Brustzentrums, wo ich behandelt werden, machen überhaupt keine Prozentangabe der Heilung, lediglich sagen sie, dass es 100 % in der Medizin nicht gibt.

Gruß
Ele
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  #5  
Alt 27.04.2007, 13:26
Kaschu Kaschu ist offline
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Registriert seit: 24.09.2006
Beiträge: 192
Standard AW: nach OP nun Therapie

Hallo zusammen.

Vielleicht hängen die unterschiedlichen Empfehlungen auch mit Eurem Alter zusammen? Bei Frauen ab 50 wird oft auf eine Chemo verzichtet und nur die AHT gemacht, während bei jüngeren Frauen fast immer die Chemo empfohlen wird, auch wenn die Tumordaten gar nicht so schlecht sind. Einfach, weil das junge Alter an sich ein Risikofaktor ist.
Ich würde mir an Christinas Stelle aber auch eine zweite Meinung einholen, immerhin war etwas in einem Lymphknoten, wenn auch nur 1mm groß, aber es heisst, dass sich Krebszellen schon auf die Reise gemacht haben! Ausserdem hat sie immerhin Her2+, also eine gewisse Überexpression des Wachstumsfaktorrezeptors, der die Tumorzellen zur Teilung anregt.

Man kann leider auch Metas bekommen, wenn die Lymphknoten frei waren, weil Krebszellen sich schon früh abgesiedelt haben können und dann über Blut und Lymphe verteilt wurden. Wenn es nicht so wäre, könnten viele Frauen auf eine systemische Therapie verzichten und nur lokale Maßnahmen (OP, Bestrahlung) machen.

Liebe Grüße
Katja
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  #6  
Alt 27.04.2007, 14:18
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staufda1 staufda1 ist offline
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Beiträge: 395
Standard AW: nach OP nun Therapie

Hallo Christina,

Weisst Du genau wie der Hormonstatus des Tumors war?
Ich glaube dass wird in Deutschland in einem Verhältnis angegeben (z. Bsp. 6/12).
6/12 würde bedeuten dass nur ein Teil der Zellen postiv war (so wie ich es verstehe 6 Zellen von 12), dass bedeutet aber auch das die restlichen Zellen von der Antihormontherapie nicht erfasst werden.
Ich atte ein invasives Ductales Carcinom, G1, keinen Lymphknotenbefall, 100%positiv für Östrogen und Progesteron. Von einer Chemo war bei mir nie die Rede. Mir wurde eine (statistische) Heilungschance von über 90% gegeben. Aber eben das mit der Mikrometastase in Deinem Lymphknoten ist m.E. ein wichtiger Unterschied zu mir. Auch den Her2 neu ++ Status solltest Du nicht vernachlässigen, denn gerade Her2 neu positive Tumore sind offt aggressiv und metastasieren schnell. Dagegen gibt es aber auch eine Therapie (mit Antikörper), Sprich Deinen Arzt darauf an, wenn Du willst kann ich Dir den Namen des Medikamentes nennen (bin mir nicht sicher ob ich das an dieser Stelle darf). Schick mir einfach eine persönliche Nachricht.
Die Spritze in den Bauch gibt es als 1 Monats- oder 3 Monats-Depot. Ich bekomme die 3 Monats Spritze. Weh getan hat es bisher noch nie.
Mit den Tabletten habe ich auch keine Mühe den die nehme ich nun anstelle "der Pille".
Es ist ein bischen krass it 43 Jahren von einem Tag auf den anderen in die Menopause geschickt zu werden, aber durchaus ertragbar.

Katja hat übrigens recht. Leider ist es so, dass selbst ohne Lymphknotenbefall sogenannte Fernmetastasen vorhanden sein können. Das ist das einzige an meiner Erkrankung was mich manchmal grübeln lasst.
Aber es nützt nichts sich zu viele Sorgen zu machen. Erstens können wir unser Schicksal nicht wesentlich ändern und zweitens weiss niemand, egal ob gesund oder krank, wie lange er lebt. Nur verdrängen lässt sich diese Tatsache nun leider nicht mehr.

Sonnige Grüsse

Daniela
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