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#1
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Hallo an alle.
Bin ab heute neu in diesem Forum und bin begeistert über die Anteilnahme der Betroffenen untereinander. Also bei mir wurde ein bösartiger Nierentumor links festgestellt.OP-termin ist der 02.Mai.Habe tierische Angst davor.Bin 42 Jahre, weibl. Nun habe ich schon viel im Internet gelesen und ich falle so gar nicht unter das typische Niernentumorschema( Alter und weibl.)Lebe ziemlich gesund, rauche nicht, trinke nie Alkohohl, bewege mich viel. Nun quält mich die Frage wo habe ich das her, was habe ich falsch gemacht? Laut CT liegen keine Metastasen vor, ein Knochenszintigramm wurde noch nicht gemacht. Wird bei der OP immer die ganze Niere entfernt? (Mein Operateur/Urologe weiß noch nicht von der bösartigkeit,weiss es selbst erst seit gestern) Wie lange brauche ich ,um mich von der OP zu erholen und kann wieder arbeiten gehen? Bin eine Fibromyalgiepatientin und daher "multimorbid" wie die Ärzte sich ausdrücken. So, hoffe es kann mir jemand weiterhelfen und die Angst ein wenig nehmen. Danke euch allen im Voraus! Edi |
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#2
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hallo an alle,
bin 63 jahr und seit 2006 rentnerin. mein mann auch rentner .nach 2 monaten ein nierentumor festgestellt. op war am 26.dez.2007 man hatihm 32 lymphknoten entfernt. er nimmt jetzt sutent und ist in der 2.phase. dei hände u. füße sind sehr wund und manchmal offen. für uns ist es sehr schlimm,denn ich muss an der hüfte operriert werden. aber jetzt ist menmann erst mal dran. mureva |
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#3
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Hallo Lebensfroh,
danke für den Mut und die Info! Der Tumor sitzt auf den oberen Pol der linken Niere, aber es ist sicher, dass er bösartig ist. Insofern wäre es da nicht besser die ganze Niere zu entfernen. Mein Arzt sagt ,er würde generell Nierenerhaltend operieren. Wie der tatsächliche Befund des Tumorgewebes ist,kann der Pathologe erst bei der OP sehen.Dann entscheidet der Arzt wieviel von der Niere weg muss. Klar kann man mit einer leben, aber ich als Fibromyalgiepatient muss oft Schmerzmittel nehmen,um den Arbeitsalltag bestreiten zu können.Meine Befürchtung ist, dass dann irgendwann die rechte Niere zu viel arbeiten muss. Dennoch warum mache ich mir darüber Gedanken.Wie du sagt die Diagnose Krebs verdränge ich irgendwie. Weisst du wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass dieser Tumor im Nachhinein Metastasen bildet. Nimmst du was vorbeugend?Mistel habe ich schon gelesen nehmen viele. Habe morgen Termin beim Arzt zwecks weiterer Besprechung, mal sehen was er meint. Vielen DAnk nochmals und melde dich mal wieder.Wie geht es dir heute und was arbeitest du denn? LG Edi |
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#4
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Hallo Lebensfroh!
nochmals vielen herzlichen Dank für die nette aufmunternde Mail!! TAusend Dank.Wie du sagst, genaueres wird man mir erst nach der OP sagen können. Heute sagte mein Arzt,ich solle mir überlegen eine AHB zu machen.HAst du das auch gemacht? Sitze beruflich nur vorm PC und habe im Normalen schon Probleme damit,habe auch schon STunden reduziert. Solange die alles "böse" wegoperieren können und ich keine Chemo machen muss, ist die Lage doch nicht ganz so aussichtslos. Ich denke bin einfach nur angespannt bis es los geht, die Tage ziehen sich wie Gummi und ich kann mich auf der Arbeit auch nicht richtig konzentrieren. Hast du auch Familie, wie ist diese mit der Krankheit zurecht gekommen?Mein MAnn steht ziemlich hilf-und ratlos dazu, er ist auch keiner, der viel reden kann.Meine 3 Mädels sind schon älter und die beiden älteren nimmt das schon mit, eine ist Arzthelferin und weiß was läuft. Also nochmals Lebensfroh, alles Gute für dich und vielen Dank.Würde gerne in Kontakt bleiben auch danach. LG Edi |
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#5
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Liebe Edi,
ich habe Deine email gelesen und möchte Dir auch ein paar Zeilen schreiben. Bei meinem Mann (39) wurde auch letztes Jahr ein 10 cm grosser bösartiger Nierentumor festgestellt. Er wurde in der Uniklinik Freiburg operiert, konnte nach 3 Tagen schon wieder herumlaufen und war sehr schnell wieder auf den Beinen. Er macht eine biologische Krebsnachsorge (Mistel, Entsäuerung und gesunde Ernährung) , damit man sich etwas sicherer fühlt bezüglich der GEfahr der späteren Metastasierung. Die Ärzte meinten, zu 97 Prozent wäre er geheilt. Er hatte auch keine Metastasen und keine befallenen Lymphknoten. Seine Blutwerte waren immer ok, er hatte vorher nicht abgenommen und war körperlich in guter Verfassung, das hat sich auch positiv eingewirkt.Es war für uns auch eine sehr schlimme Zeit aber ich bin mir sicher, dass bei Dir auch alles gut wird. Unser Arzt meinte dass man viel mit einem gesunden Immunsystem vorbeugen kann, da der Nierentumor ein immunologer Tumor ist. ICh wünsche Dir viel Glück für die OP (wann ist diese und wo lässt Du Dich operieren ) und Kopf hoch und nicht verzweifeln.Nach der OP geht es Dir sicher schnell besser. Natürlich bleibt immer etwas Angst zurück aber damit muss man versuchen klarzukommen.Was ist im Leben schon sicher? Liebe Grüsse, Tanja |
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#6
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Hallo Tanja,
auch dir herzlichen Dank für deine Mail.Es gibt viele Gemeinsamkeiten bei der Erkrankung deines Mannes und meiner.Und dass er wieder so fit ist gibt mir Mut. Wahrscheinlich fühle ich mich nach der OP besser, es ist vielleicht die ganze Anspannung, das Umfeld.Die Freunde und Arbeitskollegen meinen es ja nur gut und wollen alle helfen, das ist sehr schön. Das mit der Mistelbehandlung habe ich noch nicht beim Arzt angesprochen. Beschäftige mich aber viel mit Homöopathie und wollte das Arnica C30 Globuli 3 Tage vor der OP nehmen und danach auch noch drei Tage nehmen, es beschleunigt und fördert die Wundheilung. Hat dein Mann auch eine AHB gemacht? Mein Arzt meinte, ich soll mir das mal überlegen, es wäre schon gut, damit ich im Nachhinein die ganze Sache verarbeiten kann.Aber ich bin eigentlich ein Zuhausemensch und bin gerne bei meiner FAmilie in miener gewohnten Umgebung. Andererseits will ich auch alles dazu tun, damit es auch"seelisch" zu keinen Spätfolgen kommt. Also liebe TAnja und MAnn, wünsche auch euch noch einen schönen Sonntag und nochmals danke für die Hilfe. LG Edi |
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#7
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Liebe Edi,
mein Mann hat keine AHB gemacht, allerdings haben die im Krankenhaus auch vorher gemeint, dass dort eventuell viele alte Leute sind und es nur um Krankheit geht etc. und er es sich überlegen sollte, ob das was für ihn wäre. Er wollte es nicht, er wollte in seiner gewohnten Umgebung sein und erstmal etwas Abstand gewinnen. Er hat aber eine Psychotherapie angefangen und dieses Trauma besser zu verarbeiten. Desweiteren spritzt er auch die Mistel (Lectinol) und macht wie gesagt viel mit Homöopathie. Ich kenne das Arnica Globuli, nehme ich auch zur Zeit ein, ist sehr gut. Wann hast Du denn Deinen Termin? Die Tage vor der OP waren wirklich sehr belastend, weil man einfach nicht wusste, was auf einen zukommt, ich fande diese Tage viel schlimmer, als die im Krankenhaus. Der operierende ARzt dort meinte sogar dass eine Mandel OP mit grösseren Risiken und viel mehr Schmerzen verbunden sei. ICh konnte es wirklich kaum glauben, wie schnell Micha wieder auf den Beinen war und wie wenig Schmerzen er danach hatte. Er ist nach 4 Wochen wieder arbeiten gegangen und arbeitet körperlich. Zwar tut es ab und zu mal weh (Leistenziehen , dadurch, dass Sehnen und Nerven durchtrennt werden) aber eben immer nur ein bisschen. Ich habe in dieser Zeit abends immer die Schutzengel gerufen und war mir sicher, dass diese zur Stelle waren, kann ich Dir nur empfehlen. Micha hatte das Glück eine total lebenslustigen Italiener auf dem Zimmer zu haben, der ihn so zum Lachen gebracht hat, dass seine Narbe fast geplatz ist. Er hat ihm den Rat gegeben, zu kämpfen aber alles mit Humor hinzunehmen. Er hat wirklich nach diesem Grundsatz gelebt, beneidenswert. Wie geht es Deinem Mann, wie geht er mit der Situation um, sprecht ihr offen darüber? (das ist ja mit Männern manchmal nicht so einfach..). Liebe Grüsse Tanja |
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#8
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Hallo Lebensfroh, hallo Tanja,
nun weiß ich nicht wie ich in diesem Forum euch beiden gleichzeitig antworten kann? Ja ich bin wieder aus dem KH zurück!!!! Alles ist soweit gutgegangen. Die ersten 4 Tage waren schlimm und sehr schmerzhaft.Die Atmung hat auch weh getan( Narkose?) Der Tumor war definitiv bösartig, eng an der Grenze, sodass ich keine Nachbehandlung braucht. Die Einstufung ist T1-G2-R5-N5- NZK. NUn wisst ihr was die letzten 3 Einstufungen bedeuten? Habe erst nächsten Freitag den ersten Kontrollbesuch beim Urologen, aber ich kann mich ja im Vorfeld schon schlau machen.Also sie haben die halbe Niere entfernt. Die Wunde heilt (außen) ganz gut, aber mit Autofahren ist nocht nichts. Der Rücken (Rheuma) schmerzt voll und ich traue mich nicht mehr Ibuprofen zu nehmen ohne RS mit dem Arzt.Hatte eigentlich alles ziemlich weggesteckt, aber nun da ich zu HAuse bin werde ich mir erst richtig bewußt dass ich Nierenkrebs hatte. Im KH hatte ich einen Tag da war ich nur am Weinen, der Arzt meinte, es wäre gut, dass mal alles rauszulassen. Auf die Frage nach einer Mistelbehandlung, meinte er, es wäre nicht erwiesen, dass es etwas hilft und einige würde reich andere arm darüber. Er empfiehlt eine 3 Monatige Kontrolle mit Ultraschall und CT, da wären wir auf der richtigen Seite.Also ich komme gut mit meinen 2 Urologen und Hausarzt jklar und habe vollstes Vertrauen. Die Betreuung war sehr gut und die Aufklärung auch.Bin bis zum 02.06 AU. Das mit der AHB habe ich erst abgelehnt, möchte erst zuHAuse gesund werden und kann eh nicht viel machen.Werde dann aber eine Nachsorgereha beantragen. Kennt jemand die Staufenburg Klinik in Durbach/Schwarzwald? Sieht im Internet gut aus? So liebe Tanja und MArtin, soviel Info in aller Kürze.Kann noch nicht solange vorm PC sitzen.Nochmals danke und ich freue mich über eure Antworten. LG Edi |
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