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#1
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hallo an alle im krebsforum.
ich lebe in neuseeland und leider hinken hier die ärtze etwas hinterher war die verhütung nach einer brustkrebs erkrankung betrifft. im juli 2008 wurde folgender brustkrebs festgestellt: - left breast, grade 3, 0/21 nodes involved, - er pr negative, c-erb b2 negative, high ki-67 proliferative index, - wide local excision plus level 2 axillary dissection, - adjuvant paclitaxel plus radiotherapy, alter bei festfestellung 33 jahre. anfang august war ich bei meiner mammografie und ultraschall untersuchung der brust und bin immer noch "clear"!!! hoffe es bleibt auch so. seit einen jahr nehme ich eine "non hormonell" pille (cerazette) mit dem wirkstoff desogestrel 0,075mg. da ich "triple negative" bin, hatte der arzt keine bedenken mir diese zu verschreiben. diese pille ist hier in neuseeland aber leider auch teuer. seit august diesen jahres subventioniert der staat neuseeland ein verhütungs implantat (Jadelle) mit dem wirkstoff levongestrel 75mg und zählt auch zu den nicht hormonellen verhütungsmitteln. leider hat mein arzt keine ahnung wie man dieses implantiert, dafür müsste ich ins krankenhaus. nun meine frage, würde dieses verhütungsstäbchen eine gute alternative für mich, nach meiner brustkrebs history, zur verhütung sein? ich traue den ärzten hier leider nicht so.... und sind diese stäbchen wirklich sicher? bin mit meinem mann seit 19 jahren zusammen und seit 9 jahren glücklich verheiratet. aber kinder sind in den nächsten jahren nicht geplant. spirale kommt leider nicht in frage da meine gebärmutter zu klein ist. kondome und salben etc... ist eher lusthemmend.... deswegen wäre dieses stäbchen ideal für mich. hat irgend jemand schon erfahrung damit gemacht?? vielen lieben dank für eure antworten und viel grüße aus neuseeland Jess |
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#2
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Hallo Jess,
ich habe hier einen Artikel über Gestagene gefunden. "non hormonell" finde ich irgendwie verwirrend. Gestagene sind keine Östrogene, aber ja trotzdem Hormone. Und sie stehen genauso im Verdacht, das BK-Risiko zu erhöhen wie Östrogene. Nun hast Du keinen hormonabhängigen Tumor, aber ich persönlich würde keine wie auch immer geartete hormonelle Verhütung wagen, einerseits wegen des generell leicht erhöhten Risikos, andererseits, weil sich im Falle eines (hoffentlich nicht eintretenden) Rezidivs die Tumordaten ja auch ändern können.
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Liebe Grüße, sunny Letzte FEC am 28.12.09 - geschafft :-) ! |
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#3
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Zitat:
LG Gledi
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Gib mir Sonne, gib mir Wärme, gib mir Licht, all die Farben wieder zurück, verbrenn den Schnee. Das Grau muß weg, schenk mir'n bisschen Glück...Rosenstolz-Wann kommt die Sonne? |
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#4
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Hallo Jess
ich stand vor dem gleichen Problem. Mein Tumor ist ebenfalls nicht hormonabhängig aber man hat mir geraten trotzdem auf die Pille zu verzichten. Ich habe mich für die Hormonspirale entschieden da sie keine Östrogene enthält und die geringe Menge an Gestagenen nicht wie bei der Pille durch den ganzen Körper wandert sondern nur lokal wirkt. Ehrlich gesagt kann ich mir fast gar nicht vorstellen dass deine Gebärmutter zu klein für eine Spirale sein soll denn ich habe sie vor dem Einsetzen gesehen und die ist echt nicht groß.
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Krebs? Nein danke, den hatte ich schon !!!
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#5
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Zitat:
ABER: auch LOKAL sind hormonell wirkenden cremes nicht empfohlen! so meine ärztin (sie ist DIE kapazität, was die ganze gen-sache betrifft). also lieber vorsicht - ! alles liebe suzie
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seit 2005 bin ich ein angsthase |
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#6
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hallo jess,
triple-negativer g3 tumor u auch noch mit 33 jahren...hat dein arzt dich schonmal auf einen gentest angesprochen? ich kann sunny auch nur absolut zustimmen ( u danke fuer den link). u mit der "zu kleinen gabaermutter" meinst du sicherlich einen zu engen muttermund, da du noch keine kinder geboren hast. das ist aber normalerweise trotzdem moeglich; die spirale muss allerdings waehrend der periode eingesetzt werden, weil erst dann der muttermund leicht aufgeht. neuseeland?????????? hammer!!!!!!!! alles gute fuer dich
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![]() ![]() ![]() ![]() ....wir stehen immer in der mitte.....
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#7
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Hallo ihr Lieben,
ich staune wie weit die Meinungen zum Thema auseinander gehen. Mein Gyn-ein Fachmann auf dem Gebiet BK-hat sich energisch in meinem BZ dafür eingesetzt,dass meine Hormonspirale drin bleiben kann(bin auch triple negativ). Ferner hatte ich mit ihm über meine Gelenkprobleme gesprochen und wir hatten zunächst die Vermutung,dass es durch Hormonentzug bzw.Wechseljahresbeschwerden dazu kommt(hat sich nach Hormontest aber als nicht gegeben herausgestellt) Er teilte mir mit,dass die Uni München dazu über gehen würde,sogar Hormonrezeptor positive Frauen in solchen Fällen mit einer Hormonsalbe zu behandeln ![]() Ich brauche das zum Glück nun nicht,habe aber wegen meiner Spirale überhaupt keine Bedenken.Wenn es je zu einem Rezidiv kommen sollte,dann kommt es sowieso dazu,ob ich die Spirale nun habe oder nicht.Wenn die Biester dann aber hormonrezeptor positv sein sollten-was eher unwahrscheinlich ist-dann bin ich aber eher erfreut,da mir das dann eine zusätzliche Behandlungsoption gibt. LG,Jule |
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