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Alt 12.07.2011, 01:51
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Karaokequeen Karaokequeen ist offline
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Registriert seit: 16.06.2011
Beiträge: 29
Standard AW: Meine Oma muss leiden

Ich bin erschüttert darüber, dass es Menschen gibt, die sich anscheinend an meinen Beiträgen stören.
Ich glaube nicht, dass ich meine Oma würdelos behandelt habe, indem ich ihren Krankheitsverlauf geschildert habe.
Als ich nach Antworten auf meine Fragen gesucht habe, habe ich hier nur ein Thema eröffnet, weil ich meine Antworten durch nur lesen nicht beantworten konnte. Wenige der hier geschilderten Fälle waren ähnlich (oder zumindest habe ich sie nicht finden können) und ich brauchte ein paar maßgeschneiderte Antworten.

Mich dafür persönlich anzuschreiben und mir ein paar Stunden nach ihrem Tod ein schlechtes Gewissen machen und dafür sorgen, dass ich noch mehr Kummer habe, finde ich geschmacklos und ich bin wirklich erschrocken.

Meiner Oma die Würde zu nehmen ist das letzte, was ich wollte. Indem ich sie bis zum Schluss gepflegt habe, wollte ich ihr ihre Würde erhalten und niemand hier sollte sich anmaßen zu wissen, was sie wohl lieber gehabt hätte.
Mein Handeln auf mein Alter zu schieben ist auch lächerlich. Der einzige Faktor, bei dem mein Alter eine Rolle spielt ist Erfahrung mit dem Tod von Angehörigen. Hätte ich schon drei Familienmitglieder verloren, hätten sich viele Fragen wohl erübrigt. Dem war nicht so und ich finde, ich hatte alles Recht der Welt, mich hier mitzuteilen.

Und nein, ich werde nicht die Sargdeckchen und ihre Kleidung kommentieren. Mit meinem letzten Beitrag wollte ich meine Beiträge hier einstellen und das Forum ruhen lassen aber das sollte nun wohl nicht sein.

Hätte ich die Nachricht einfach ruhen lassen können und nichts sagen sollen? Vielleicht...
Vielleicht sollte Menschen aber auch vor Augen geführt werden, wenn sie die Grenze überschritten haben und in diesem Fall hast du es getan.

Wenn man mich aus welchem Grund auch immer nun sperren sollte, dann ist das zwar schade aber ich werde mich nicht eine Sekunde schlecht fühlen für das, was ich geschrieben habe.
Nur dadurch konnte ich ihren Krankheitsverlauf verarbeiten und mir vor Augen führen und meine Gedanken ordnen. Schreiben tut gut, es ist wie ein virtuelles Tagebuch und da darf man doch schreiben was man will. Der Grund, warum ich es öffentlich getan habe, war lediglich, um anderen zu helfen und selbst Hilfe zu erhalten, denn ein privates Tagebuch antwortet mir nicht und wir auch anderen Menschen keine Antwort geben können.
Dies ist es öffentliches Forum, was auch heißt, dass jeder kommen und gehen kann, wie er lustig ist.

Warum sich dieses Mitglied nun unbedingt ausgesucht hat, meine Beiträge zu lesen und sich dabei aufzuregen, ist mir ein Rätsel. Für wie so vieles im Leben gilt auch im Internet: Wenn man's nicht mag, soll man nicht hinsehen.

Ich für meine Teil muss nun nicht nur über den Tod meiner Großmutter hinwegkommen - die ja laut Mitglied so viel Glück hat, da die "Zurschaustellerei" vorbei ist - und darüber hinaus noch diesen derben Fausthieb verkraften.
Womit ich das verdient habe, habe ich nicht noch rausfinden können...
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