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Alt 05.04.2012, 14:46
Fixi Fixi ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 05.04.2012
Beiträge: 12
Standard Mein Papa - mein Held

Hallo zusammen,
ich möchte euch die Geschichte meines Vaters erzählen. Vielleicht hilft es mir ein wenig, mit dieser schrecklichen Diagnose SPK umzugehen.
Vor zwei Wochen wurde mein Vater (59) in der Uniklinik Würzburg mit Verdacht auf ein Schilddrüsenkarzinom operiert. Leider wurde wären der OP festgellt, dass es sich nicht um Schilddrüsenkrebs, sondern um ein Plattenepithelkarzinom handelt. Der linke Schilddrüsenlappen wurde entfernt,
rechts war die Metastase leider schon so verwachsen, dass dies nicht operiert werden konnte. So wurde sich dann auf die Suche nach dem Primärtumor gemacht. Dieser war dann auch relativ schnell gefunden in der Speiseröhre mittleres Drittel - Lymphknoten auch befallen. Dies war natürlich für uns alle ein großer Schock, natürlich auch für meine Mutter. Bronchoskopie, CT usw. ohne weiteren Befund. Staging uT2 uN2 uM1.
Ein Assistenzarzt teilte meiner Mama und mir auf dem GANG mit, dass die Krankheit nicht mehr geheilt werden kann. Nach der Besprechung im Tumorboard der Uniklinik Würzburg wurde als Behandlung eine Radiochemoptherapie angeordnet. Vorher sollte der Port und eine PEG gelegt werden. Dies hat er nun seit letzter Woche hinter sich. Heute ist die Bestrahlungsimulation im Klinikum Coburg. Maske für die Bestrahlung wurde auch schon angepasst. Es wird soweit ich jetzt von meiner Mutter weiß versucht werden auch die Metastase in der Schilddrüse zu bestrahlen.
Diese ist leider schon so weit in den Brustraum verwachsen auch an Aorta und Lüftröhre, dass nicht operiert werden kann. Es ist so ein wahnsinniger Alptraum. Mein Papa ist so wahnsinnig stark und er möchte den Kampf unbedingt aufnehmen. Ich möchte ihn nicht verlieren. In 14 Tagen wollten wir seinen 60. Geburtstag groß feiern. Dieser Assitenzarzt teilte uns auch auf dem GANG mit, dass durch die Radiochemo wohl versucht wird, die Fernmetastase zu "zerstören", aber am Primärtumor der Speiseröhre wird sich nichts ändern. "Es kann auch sein das diese versteift"..."Es handelt sich hier um palliative Behandlung"...ein wirklich schrecklicher, unsensibler Mensch.
Gibt es hier jemanden mit einem ähnlichen Krankheitsverlauf?
Danke und liebe Grüße
Fixi
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